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Teil 8
Wo immer du auch hinsiehst, ist das Gesicht Gottes


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Esoterisches Glossar

FAQ: Häufige Fragen an Cassiopaea


Die Welle

Einleitung

Kapitel:
01, 02, 03, 04, 05, 06, 07
08, 09, 10, 11, 12, 13, 14
15, 16, 17, 18, 19, 20, 21
22, 23, 24, 25, 26, 27, 28
29, 30, 31. 32, 33, 34, 35
36, 37, 38, 39, 40, 41, 42

Abenteuer mit Cassiopaea:
Einleitung

Kapitel:
43, 44, 45, 46, 47, 48, 49
50

Zugehörige Artikel:
Die Greenbaum Rede
Elaine und die Schwestern des Lichts


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Bevor wir mit dem Material über die Welle fortschreiten, gibt es ein paar wichtige Punkte aus dem letzten Kapitel, die ich ein wenig genauer untersuchen werde. Es scheint aus dem, was die Cassiopaeaner gesagt haben, dass das Nahen der Welle parallel mit einer Steigerung des Bewusstseins der menschlichen Wesen auftritt. Als ob die Welle das Bewusstsein steigert und dann das Bewusstsein die Welle beschleunigt – sozusagen eine Rückkopplungsschleife.

Und nicht nur das, es scheint auch, dass nur jene Menschen zur 4. Dichte aufsteigen werden, die bestimmte „Lektionen“ erfüllt haben. So wie ich es verstehe, wird sich der Rest auf einer durch Kometeneinschläge fast zerstörten 3.Dichte-Erde wieder finden, wo die Errungenschaften der Zivilisation ausgelöscht sind und vielleicht, obwohl ich mir da nicht sicher bin, die konzeptuellen Fähigkeiten, die für einen Wiederaufbau einer Zivilisation nötig sind, durch die Wirkung der neuen „Umgebung von kosmischen Strahlen“ eingeschränkt sein werden. Schlechte Aussichten für die Einen, aber für die Anderen erscheint die Vorstellung, wieder am Beginn der 3. Dichte zu starten und tausende von Jahren durch viele Leben an den „Freuden des Fleisches“ teilzunehmen, als angenehm. Natürlich gehen mit diesem Szenario auch Jahrtausende von Krieg, Hunger, Krankheit, Grausamkeit und so weiter einher, was Teil und Bestandteil der Existenz in der 3. Dichte ist. Doch für einige ist dies halt der „Preis“, der für ihre persönliche Selbsterhöhung und Vergnügen bezahlt werden muss. Der STS-Zustand wählt immer das Wunschdenken des „DAS passiert mir nicht! Ich bin eine Ausnahme!“

Ein weiteres wichtiges Problem ist die „Schwerkraft“. Die Cassiopaeaner sagten, dass der STS–Zustand (Service to Self/Dienst am Selbst) eine Spiegelung der Ansammlung von Schwerkraft, und STO (Service to Others/Dienst an Anderen) eine Spiegelung der Verteilung von Schwerkraft sei. Was hat dies zu bedeuten und welche Konsequenzen sind darin enthalten? Ist es ein ähnliches Konzept, wie das was ich vermutete, als ich Ancient Science schrieb und über „Kontaktpotenzialunterschiede“ sprach? Bedeutet es, dass die Kräfte auf dem Planeten, welche zu kontrollieren wünschen und die Menschheit so effektiv hinters Licht führen, tatsächlich zur „Magnetisierung“ der Welle in unserer Realität BEITRAGEN werden, also genau das, was sie verhindern wollen?

Und was bedeutet es für eine Person, im „Schwerkraftsansammlungs“-Zustand zu stehen, wenn die Welle „einschlägt“? Wird sie auf denjenigen dann anders wirken als auf jemanden, der sich im „Schwerkraftsverteilungs“–Zustand befindet?

Auf jeden Fall gibt es viele Menschen, die wissen möchten, was wir zu lernen haben um für eine „Beförderung bereit“ zu sein. Es scheint, dass wir nicht auf einer höheren Stufe SEIN müssen, um dorthin zu GELANGEN... wir müssen nur so gründlich wie möglich gelernt haben, was HIER ist. Das wirft doch ein ganz anderes Licht auf die Angelegenheit, weil es von der Last der Schuld befreit, unter der die meisten Leute leiden, wenn sie versuchen daran zu arbeiten „spirituell“ voranzukommen. Sie glauben, dass wenn sie es nicht schon „tun“ oder zu Taten höherer Ebene fähig sind, es irgendwie ihre Schuld ist oder sie Unvollkommen sind und sie deshalb zurückgelassen werden.

Dies scheint nicht der Fall zu sein. Es scheint eher so, dass wir verpflichtet sind uns dazu zu bringen, die Wege und Mittel DIESER Dichte, so vollständig und gut wie wir nur können, zu lernen. Was bringt es jemanden, zu sagen: „Oh! Ich kann in dieser Welt nicht funktionieren, weil ich wirklich ZU spirituell für all dies bin!“ Was hier wirklich geschieht ist, dass diese Person über diese Realität und wie sie funktioniert keine Ahnung hat, so daß sie sich in ihrer Umgebung auf effektive und brauchbare Weise bewegen kann, für sich selbst und andere. Es ist schön und gut meditieren zu wollen und daran zu arbeiten das Seelenleben und all dies zu verbessern, aber wenn es in der realen Welt kein praktisches Ergebnis gibt, wären wir nicht gerechtfertigt zu denken, dass diese Person noch einige Lektionen des Manövrierens auf dieser Stufe zu lernen hat? Der folgende Auszug aus dem letzten Kapitel stellt diesen Punkt auf eine neue und andere Weise dar.

A: Sieh, meine Liebe, wenn du in der 4. Dichte ankommst, dann wirst du sehen.

Q: (L) Wie verdammt noch mal soll ich dorthin kommen, wenn ich es nicht begreifen kann?

A: Wer sagt, dass du es begreifen musst, bevor du dorthin kommst?

Q: (L) Gut, das führt uns zurück zu: was wird die Welle tun, um dieses Bewusstsein zu erweitern? Wenn es nämlich die Welle ist, die "dich dorthin bringt," was macht dies so?

A: Nein. Es ist wie dies: Nachdem du all deine Lektionen in der "dritten Klasse" erledigt hast, wohin gelangst du dann?

Q: (L) Es ist also eine Frage von...

A: Antworte bitte.

Q: (L) Du gelangst in die vierte Klasse.

A: Gut, nun, musst du bereits in der 4. Klasse sein, damit dir erlaubt werden kann dorthin zu gelangen?

Q: (L) Nein. Aber du musst alle Dinge 3. Dichte kennen...

A: Ja. Treffender: man muss alle Lektionen gelernt haben .

Q: (L) Über welche Art von Lektionen sprechen wir hier?

A: Karmische und einfache Verständnisse.

Q: (L) Welches sind die Schlüsselelemente dieser Verständnisse, und sind sie einigermaßen universal?

A: Sie sind universal.

Q: (L) Was sind sie?

A: Das können wir dir nicht sagen?

Q: (L) Toll! Meine Nacht wäre ohne dies nicht vollständig gewesen! Haben die Lektionen etwas damit zu tun, die BEDEUTUNG der Symbolik der Existenz der 3. Dichte zu entdecken, hinter den Schleier zu blicken... und auf Dinge gemäß einer wahren, freien Entscheidung zu reagieren? Jedem Ding, Person oder jedem Ereignis geben was ihm gebührt, wie die Sufis lehren?

A: Okay. Aber du kannst es nicht erzwingen. Wenn du gelernt hast, dann hast du gelernt!

Es gibt weitere Hinweise dazu, was diese Lektionen sind:

A: Gibt es ein Werkzeug, das es einem Kind unnötig macht zu lernen, wie man ein Fahrrad fährt, damit es weiss, wie man ein Fahrrad fährt?!?

Q: (MM) Bekommt man nicht mehr freien Willen durch die Aufnahme von Wissen?

A: Ja!! Ja!!

Q: (L) Anders gesagt, Wissen und Bewusstsein macht dir bewusst, dass du einen freien Willen besitzt, und es macht dir ebenso bewusst, welche Handlungen tatsächlich Taten des freien Willens SIND, und deshalb, wenn man den Unterschied zwischen den Lügen und Täuschung und der Wahrheit kennt, dann ist man in einer Position die Kontrolle über sein Leben zu haben?

A: Ja.

Viele Leute haben mir geschrieben, ich soll über den „Wunsch nach Wissen“ fragen. Es schien ihnen, dass das Erhalten und Sammeln von Wissen eine STS Aktivität sei.

Q: (L) Aber wenn du eine Leidenschaft nach Wissen hast?

A: Das ist nicht Leidenschaft, das ist das Streben der Seele.

Q: (L) Was ist es, was manche Menschen antreibt, dieser Dampfwalzeneffekt, der sie fest entschlossen sein lässt auf den absoluten Grund von Allem durchzudringen, jede Lüge zu entblössen, bis nichts mehr als die nackte Wahrheit übrigbleibt? Was ist der Ursprung dieser Sehnsucht?

A: Falsches Konzept. Es ist einfach so, dass dieser Mensch an diesem Punkt des Lernkreislauf steht. An diesem Punkt ist kein Antrieb nötig.

Dann gibt es natürlich auch die Frage „Sprünge“ zu machen, wie schon beschrieben – den Wunsch, den Teil der 3. Dichte „auszulassen“ und direkt dorthin zu gelangen wo alles wunderbar, glücklich und friedlich ist. Man muss sich klar werden, dass diese Art von Denken viel mehr STS ist, als es zuerst erscheint, denn letztendlich will man der harten Arbeit des Lernens der Lektionen dieser Dichte entkommen. Was man will, ist „Leichtigkeit und Bequemlichkeit“, und keine Arbeit. Sie wollen im Kreis sitzen, sich auf ihren Nabel konzentrieren und „Oooommmm“ singen, während sie den Planeten mit ihrer „bedingungsloser Liebe und Licht“ bombardieren, damit alle anderen IHR Programm bekommen, und wir können JETZT alle nach Hause gehen! (Merkt, dass „deren Programm“, das sie aussenden, der „bedingungslosen“ Natur der Liebe und des Lichts widerspricht!)

Trotzdem müssen wir darüber sprechen, was es ist, was wir hier TUN sollen. Was soll die Kommunikation mit den Cassiopaeanern oder anderen Quellen, wenn wir einfach nur hier sein sollen und lernen, solange bis wir alles gelernt und getan haben?

Q: (L) Bestimmte Ereignisse und Umstände könnten einer Person helfen, einen "Sprung" zu machen?

A: Keinen "Sprung", Beschleunigung.

Fakt Nummer Eins: Alles, was es gibt, sind Lektionen.

Fakt Zwei: Dies ist eine einzige große Schule.

Fakt Drei: Die Zeitmessung wie ihr sie wahrnehmt, ist niemals, NIEMALS klar eindeutig (definite).

Fakt Vier: Was geschehen wird, wie du es ausdrückst, ist weit weg, und wird nicht geschehen, bis du diesen Punkt im Lernkreislauf erreicht hast, und du bist ihm noch nicht nahe.

Fakt Fünf: Der Lernkreislauf ist variabel und der Fortschritt in ihm ist bestimmt durch Ereignisse und Umstände sobald sie sich entwickeln.

Die Idee, dass wir uns in einem „Lernkreislauf“ befinden und der Fortschritt durch Ereignisse und Umstände bestimmt ist, wird im Folgenden ein wenig klarer gemacht:

A: Denk daran, Dichte weist auf jemandes bewusste Wahrnehmung hin. Wenn man sich einmal bewusst ist, entspricht ALLES dieser Wahrnehmung.

Dies scheint ein entscheidender Schlüssel zu unserem Verständnis der Ereignisse und Manifestationen unserer Leben zu sein. „Wenn man sich einmal bewusst ist, entspricht ALLES dieser Wahrnehmung.“ Was heißt das wirklich?

Colin Wilson schrieb die Einleitung zu Linda Moulton Howe’s Buch Glimpses of Other Realities (Flüchtige Eindrücke von anderen Realitäten) (Anm. d. Ü.: scheinbar nicht auf Deutsch erhältlich), in der er bemerkte:

Ich habe nie ein Buch gelesen, dass solch eine kraftvolle Serie von Reaktionen in mir ausgelöst hat. Wieder und wieder fand ich mich selbst denkend: „Wenn das stimmt, dann schlafen wir alle. Etwas Gewaltiges geschieht, etwas dass alle Menschen auf diesem Planeten früher oder später betreffen wird, und wir leben weiterhin so, als ob wir in der bequemen Sicherheit der viktorianischen Epoche leben würden.“

Die Frage, die sich mir immer wieder stellt, ist: Warum, wenn das alles wahr ist – oder auch nur halbwahr – können es so viele Menschen ignorieren? Warum haben Skeptiker, so wie der Schriftsteller Philip Klass und der spätere Astronom Carl Sagan behauptet, dass UFOs eine Art hysterischer Wahnvorstellung sind?

...Es gibt bestimmte Dinge, die ich sehr schwer akzeptieren kann. Zum Beispiel die Vorstellung, dass Ausserirdische rückwärts in der Zeit reisen können. Es schien mir immer, dass Zeitreisen unmöglich wären. Es würde offensichtliche Paradoxe beinhalten, wie die Möglichkeit sich selbst vor fünf Minuten besuchen zu können – oder sogar vor fünf Sekunden – und dieses „vor fünf Minuten Selbst“ in die Gegenwart zu bringen, so dass es zwei „Selbst“ gäbe.

(Für Gedanken zu Zeitreisen, lesen Sie Physics and the Mysterious)

...Dann realisierte ich, als Autor über psychische Forschung, dass ich während fast drei Jahrzehnten die Realität der Vorahnung akzeptiert habe – Menschen die mit absoluter Genauigkeit etwas sehen, was noch nicht geschehen ist. Doch die Chaostheorie sagt uns, dass es keinen wissenschaftlichen Weg gibt vorherzusagen, was in den nächsten Tagen geschehen wird.

Wie Linda Moulton Howe, Jaqueline Vallee und John Keel, und alle anderen, die UFO-Phänomene studiert haben, fand ich mich beim Versuch wieder, eine allgemeine Theorie zu formulieren, welche die Menge schlichtwegs verwirrender und gegensätzlicher Information umfasst.

... Wenn ich versuche, auf das Phänomen insgesamt zu blicken, komme ich auf meine ursprüngliche Eingebung zurück, die der Kern meiner Arbeit seit „The Outsiders“ aus dem Jahre 1956 war: dass etwas mit dem menschlichen Bewusstsein seltsam falsch ist. Wenngleich wir uns weiter als jedes andere Tier auf der Erde entwickelt haben, haben wir es mit einer absurden Engstirnigkeit bezahlt, was bedeutet, dass wir auf die Realität durch das lange Ende eines Teleskops blicken und unfähig sind den Wald oder sogar die Blätter zu sehen, weil wir uns nur auf einzelne Bäume fokussieren können. (Anm. d. Ü: Wir sehen sozusagen den Wald vor lauter Bäumen nicht.). ...Wir betrachten die Welt aus der Sicht eines Wurms, obwohl wir dringendst die Sicht eines Vogels benötigten.

...Was wir an diesem Punkt unserer Evolution am allernötigsten brauchen ist, unseren intellektuellen Blickwinkel zu verändern – zu bemerken, dass wir im Universum nicht alleine sind und dass wir von unserer Intelligenz viel stärkeren Gebrauch machen sollten. Unsere Engstirnigkeit hypnotisiert uns in die Passivität.

...Es scheint mir, dass das, was uns jetzt aufgedrängt wird, ob wir wollen oder nicht, eine viel universalistischer Sichtweise ist. Ich weiß nicht, ob die "Außerirdischen" uns dies sagen wollen, oder ob es um etwas viel Größeres geht. Aber es wird uns ganz sicher gesagt, dass wir aufwachen müssen. Das UFO–Phänomen, oder viele damit verwandten Phänomene, zwingen uns schrittweise zu akzeptieren, dass es „andere Realitäten und Dimensionen“ gibt, und dass wir nicht weiter, wie auf einem Feld wiederkäuende Kühe, leben können.

...Was jetzt geschieht, verlangt nach unserer Aufmerksamkeit mit einer Beharrlichkeit, die nicht ignoriert werden kann, und wird noch hartnäckiger werden, bis es unsere volle Aufmerksamkeit hat.

Wie bei Colin Wilson, war meine eigene Einführung in das UFO-Phänomen, eine kraftvolle Erfahrung (beschrieben in Amazing Grace). Ich war nicht nur skeptisch gegenüber Leuten, die „kleine grüne Männchen“ in seltsamen Raumschiffen sehen, die erscheinen und wieder verschwinden können – oder sogar nur der Hälfte einer Gruppe am selben Ort und Zeit erscheinen können – sondern ich verachtete es völlig!

Ich möchte jedoch momentan nicht von diesem Problem abgelenkt werden. Ich möchte mich mit dem Lernen der Lektionen der 3. Dichte beschätigen, oder die „einfachen Verständnisse“, die die Cassiopaeaner als „Voraussetzung“ für den „Aufstieg“ in die 4. Dichte nannten.

Colin Wilson bemerkte oben, dass „uns unsere Engstirnigkeit in die Passivität hypnotisiert“. Ist dies wirklich der Fall, oder ist unsere Engstirnigkeit das Ergebnis einer Art Hypnose? Die Cassiopaeaner sagen dies: Wir wurden durch DNA-Manipulation so programmiert, dass wir fähig sind nur ein schmales Band der Realität in der wir leben, uns bewegen und sind, wahrzunehmen.

Wie an anderer Stelle dieser Webseite beschrieben, gibt es etwas Lustiges an der Hypnose, daß diesen Punkt illustriert, zu berichten. Deshalb füge ich das hier ein:

Es gibt eine wenig bekannte Tatsache über experimentelle Hypnose, die durch folgende Geschichte illustriert wird:

Einer Versuchsperson wurde gesagt, dass wenn sie aus der Hypnose–Sitzung aufgeweckt wird, sie unfähig wäre einen dritten Mann im Raum zu sehen, welcher, so wurde ihm suggeriert, unsichtbar geworden sei. Alle die "richtigen" Suggestionen, um dies „wahr“ zu machen, wurden ihm eingegeben, so wie „du wirst das-und-das NICHT sehen“ usw... unterschiedliche Arten der Suggestionen dieser Art wurden verwendet. Als die Versuchsperson erwachte, (jetzt die Luft anhalten) funktionierten die Suggestionen NICHT.

Warum? Weil sie ihrem Glaubenssystem entgegen liefen. Sie glaubte NICHT, dass jemand unsichtbar werden könnte.

Also wurde eine andere Taktik versucht. Die Versuchsperson wurde wieder hypnotisiert und es wurde ihr gesagt, dass die dritte Person den Raum verlässt... dass sie wegen eines dringenden Geschäfts weggerufen wurde, und die Szene, wie er seinen Mantel und Hut nahm wurde beschrieben... die Tür wurde geöffnet und geschlossen, um die entsprechenden "Toneffekte" zu erzeugen und danach wurde die Versuchsperson wieder aus der Trance geholt.

Was glaubt ihr ist geschehen? Sie war UNFÄHIG den dritten Mann ZU SEHEN.

Warum? Weil ihr Glaubenssystem auf eine Art "aktiviert" wurde, die für die „Überlebensinstinkte ihres Egos akzeptabel“ waren. Das Überleben des Egos wird sehr früh im Leben, durch unsere elterliche und soziale Programmierung, was möglich IST und was NICHT, etabliert. Wir lernen dies indem wir lernen, was den Eltern und der Gesellschaft zu glauben gefällt. Wenn ein Kind eine „Fee“ beobachtet, dann lernen sie sehr schnell sie NICHT zu sehen, weil ihnen gesagt wird, dass es „Unsinn“ ist, oder "unmöglich", und so weiter, und das Sehen solcher Dinge erzeugt nur Ablehnung. Die Anerkennung der Eltern beeinflusst ein kleines Kind, das sich selbst als völlig abhängig von den Hauptversorgern wahrnimmt, sehr stark.

Um auf unsere Geschichte zurück zu kommen. Der dritte Mann ging im Zimmer herum, nahm verschiedene Gegenstände hoch und stellte sie wieder hin und machte allerlei Dinge um die Wahrnehmung der Versuchsperson auf seine Anwesenheit zu testen, und die Versuchsperson wurde durch diese „anormalen“ Erscheinungen völlig hysterisch! Sie konnte Dinge durch die Luft schweben sehen, wie sich Türen öffnen und wieder schlossen, aber sie konnte die URSACHE NICHT sehen, da sie nicht glaubte, dass noch ein Mann im Zimmer war.

Was sind also die Konsequenzen dieses Faktors menschlichen Bewusstseins? (Nebenbei, dies ist auch der Grund warum die meisten Therapien, schlechte Angewohnheiten zu beenden, nichts nützen – sie versuchen gegen ein "Glaubenssystem" zu arbeiten, das im Unterbewussten diese oder jene Angewohnheit als notwendig zum Überleben eingeprägt hat).

Wir folgern, dass jeder eine andere Sammlung von Überzeugungen hat und diese Überzeugungen bestimmen, auf wie viel der OBJEKTIVEN Wirklichkeit man zugreifen kann. Wie „objektiv“ diese Wirklichkeit tatsächlich ist, mag diskutiert werden, duch dies würde in eine Richtung führen, welche nicht zum Thema passt.

In dieser Analogie ist die objektive Wirklichkeit das, WAS SIE IST, ob sie nun wirklich objektiv, oder nur ein Konsens an Realität ist. Nur gibt es in dieser Geschichte offensichtlich einen großen Teil dieser Wirklichkeit, die für die „Versuchsperson“ auf Grund ihrer Programmierung entsprechend ihrer Überzeugungen und aktiviert durch ihre Bereitschaft zu entscheiden, wem oder was sie glauben will, nicht zugreifbar ist. (In diesem Fall wurde dem Hypnotiseur geglaubt.)

Ich erhielt eine Vielzahl von interessanten Reaktionen auf diese Geschichte. Eine davon ist, dass die Menschen die Geschichte so verstehen, dass durch unser Glaubenssystem nur die „Anwesenheit von Geistern“ in der Welt vor uns „verborgen“ wird. Das ist eine Art des „teilweisem Erwachens“ für „anderen Sphären“, wie Colin Wilson es oben in seiner Bemerkung über psychische Phänomene beschrieb. Doch die Bedeutung geht viel tiefer als dies. Wenn man die Szene, in welcher die Handlung stattfand, weglässt und nur den „dritten Mann“ und den Beobachter übriglässt, kann man daraus extrapolieren, dass dies ALLE Phänomene unserer Welt repräsentiert. Wir sehen eine Blume, doch wir sind hypnotisiert, wie wir sie wahrnehmen sollen. Wir sehen Wolken, aber wir sind hypnotisiert, wie wir sie sehen sollen. Wir WISSEN nicht wirklich, was die wahre Realität ist. Wir wissen nicht, wie die Essenz einer Blume aussieht. Was wir sehen ist UNSERE Interpretation einer Serie von Wellen oder Schwankungen des MEDIUMS unserer Realität, das wir gemäß unserem „Programm“ interpretieren.

Die nächste wichtige Sache zu der Geschichte ist die, dass abhängig vom „Programm“, verschiedene Menschen verschiedene „versteckte Kräfte“ den präsentierten Phänomenen, entsprechend ihrem Glaubenssystem, zuordnen können. Aber was ist die OBJEKTIVE Realität?

Es gibt eine weitere Geschichte, die diese Idee ein wenig tiefer betrachtet. Sie ist aus dem Buch „Auf der Suche nach dem Wunderbaren“ von Ouspensky und wurde Gurdjieff zugeschrieben:

„Es gibt eine östliche Erzählung, die von einem sehr reichen Magier handelt, der sehr viele Schafe hatte. Nun war dieser Magier sehr geizig. Er wollte keinen Schäfer anstellen, noch wollte er die Weide, auf der seine Schafe grasten, mit einem Zaun umgeben. Infolgedessen liefen die Schafe oft in den Wald, fielen in Abgründe, und vor allem liefen sie fort, weil sie wussten, dass der Magier ihr Fleisch und ihr Fell wollte, und ihnen dies nicht lieb war.

„Schließlich fand der Magier ein Mittel dagegen. Er hypnotisierte seine Schafe und suggerierte ihnen zu allererst, sie seien unsterblich und es geschehe ihnen kein Leid dadurch, dass ihnen die Haut abgezogen würde, sondern es sei im Gegenteil sehr gut und sogar angenehm für sie. Zweitens suggerierte er ihnen, dass er, der Magier, ein guter Herr sei, der seine Herde so liebe, dass er bereit sei, alles in der Welt für sie zu tun; und drittens suggerierte er ihnen, dass, wenn ihnen irgendetwas geschehen sollte, es nicht gerade jetzt geschehen werde, jedenfalls nicht am gleichen Tag, und dass sie darum keinen Grund hätten, darüber nachzudenken. Ferner suggerierte der Magier seinen Schafen, dass sie überhaupt keine Schafe seien; einigen von ihnen suggerierte er, sie wären Löwen, anderen, sie wären Adler, wieder anderen, sie wären Menschen und wieder anderen, sie wären Magier.

„Und danach hatten alle seine Sorgen um die Schafe ein Ende. Sie liefen nie wieder weg, sondern warteten ruhig auf den Tag, an dem der Magier ihr Fleisch und ihre Felle benötigen würde.“

Jedes und alle menschlichen Wesen nehmen den dritten Mann gemäß ihrer Programmierung wahr, die ihr Glaubenssystem aktiviert oder von ihm aktiviert wird. Dies ist ihr „Zustand der Wahrnehmung“. Sie können sich nur dessen bewusst sein, was sie GLAUBEN wahrnehmen zu können, und alles andere wird entweder „unsichtbar“ oder „anormal“ und vom Überlebensprogramm des Unterbewusstseins, ignoriert oder vertuscht.

Wenn man weiter über dieses Problem nachdenkt, realisiert man, dass es möglicherweise einen RIESIGEN Unterschied zwischen dem, was wir als real wahrnehmen, und der tatsächlichen objektiven Realität gibt... und egal wie sehr wir auch versuchen objektiv zu sein, wir können nie sicher sein. Das Einzige, daß scheinbar einen mögliche Ausweg offeriert ist, einfach die Phänomene zu beobachten und die Wahrnehmungen mit vielen anderen Menschen zu vergleichen, und zu versuchen die in allen Phänomenen vorkommende „Konstante“ einzugrenzen. Auf diese Weise bekommen wir ein klareres Bild dessen, was der dritte Mann WIRKLICH ist, und was er WIRKLICH tut und was unsere beste Antwort darauf sein soll. Natürlich bedeutet „das Beobachten der Phänomene“, im wahrsten Sinne des Wortes, Wissen in jeder Form zu erlangen und zusammenzutragen, und so zu sortieren, dass man eine ausreichende Wissensbasis hat, von der aus Schlüsse über die Beobachtungen der eigenen Umgebung gezogen werden können.

Das ist jedoch schwierig zu tun, weil die eigenen Überzeugungen eng an unsere Gefühle geknüpft sind! Denkt daran: Unsere Überzeugungen entstehen in emotionalen Situationen der Interaktionen mit unseren Eltern und anderen „Autoritäten“ unserer Säuglingszeit und Kindheit! Es ist sehr Angst einflössend nur daran zu denken, aus dieser sicheren, inneren „Umgebung“ auszubrechen.

Aber genau das müssen wir tun.

Ansonsten finden wir uns in einer Wirklichkeit wieder, in der allerlei anormaler Dinge um einen herum geschehen... beobachtbar in klassischen und quantenphysikalischen Begriffen... die objektive Ursache wird nicht zum Nachdenken verfügbar sein. Man wird UNFÄHIG sein, den „dritten Mann“ zu SEHEN und werden dann den Launen und Neigungen der erwähnten „Persönlichkeit“ ausgesetzt sein, wer oder was auch immer sie WIRKLICH IST!

Es scheint also, dass das WIRKLICHE Problem der Konflikt zwischen SUBJEKTIVER und OBJEKTIVER Realität ist. Bei vielen Gelegenheiten erwähnten die Cassiopaeaner die Natur des Dienstes am Selbst (STS) als Tendenz, im „Wunschdenken“ zu leben. Dies wird auf äußerst interessante Weise im folgenden Auszug besprochen:

22.10.1994

Q: (L) Sind die menschlichen Wesen in der physischen Materie gefangen?

A: Durch ihre Entscheidung.

Q: (L) Warum wählten sie das?

A: Um körperliche Empfindungen zu erfahren. Es war die Entscheidung des Geistes der gesamten Gruppe.

Q: (L) Wer hatte die Verantwortung über die Gruppe?

A: Die Gruppe.

Q: (L) Produziert die Wechselwirkung zwischen dem Geist/der Seele und dem physischen Körper Nebenprodukte, die für andere Wesen begehrenswert sind?

A: Na ja, alles hat begehrenswerte Konsequenzen, genauso wie unerwünschte Konsequenzen, aber es muss hier auch gesagt werden, dass alles, was in allen Bereichen des Universums existiert, die Existenz nur auf eine von zwei Arten erfahren kann. Das würde als Lang-Wellen-Kreislauf und als Kurz-Wellen-Kreislauf definiert werden. Kehren wir zu deiner vorherigen Frage zurück, ob die Menschen in ihrer physischen Existenz „gefangen“ sind. Das ist, natürlich, freiwillig und gewählt, und es geschah auf Grund der Sehnsucht, von der kompletten Erfahrung des Lang-Wellen-Kreislaufs, das was ihr ätherische oder spirituelle Existenz nennen würdet, zum Kurz-Wellen-Kreislauf zu wechseln, zu dem, was ihr die physische Existenz nennt. Der Unterschied ist der, dass ein Lang-Wellen-Kreislauf nur eine sehr schrittweise Veränderung der Evolution auf zyklische Weise bedingt. Im Gegensatz dazu, bedingt der Kurz-Wellen-Kreislauf eine Dualität. Und das ist bei den Seelen in physischen Körpern der Fall, wie es auf dieser Erdoberfläche erfahren wird, da die Seele ein ätherisches Stadium auf der einen Hälfte des Kreislaufs und ein physisches Stadium auf der anderen Hälfte des Kreislaufs erfährt. Während diese Hälften nicht in Zeit, wie ihr sie messt, gemessen werden, ist die Gesamtheit der Erfahrung in jeder Hälfte gleich. Die Notwendigkeit, einen Kurz-Wellen-Kreislauf zu formen, entstand durch die Natur durch die natürlichen Grenzen des Universums, als der Gruppengeist der Seelen eine physische Existenz wählte, im Gegensatz zu einer völlig ätherischen Existenz.

Q: (L) Produziert diese Wechselwirkung ein Nebenprodukt?

A: Sie produziert gleiche Nebenprodukte von positiver und negativer Natur.

Q: Und was sind diese Nebenprodukte?

A: Welches zuerst?

Q: (L) Positiv.

A: Das positive Nebenprodukt ist eine Steigerung der relativen Energie, die den Lernprozess der Seele beschleunigt, und all ihrer ein- und zweidimensionalen, interaktiven Partner, der Flora, Fauna, Mineralien usw. Jede Erfahrung lässt wachsen und beschleunigt die Bewegung in Richtung Wiedervereinigung auf dem Kreislauf, durch diesen Kurz-Wellen-Kreislauf von ätherischem/physischem Transfer. Auf der negativen Seite produziert es viele negative Erfahrungen für genau dieselben Wesenheiten, die andererseits nicht existieren würden, da Wesen der Natur der ersten und zweiten Stufe, Flora und Fauna, gewöhnlich einen Lang-Wellen-Kreislauf auf der physischen Ebene erfahren, im Gegensatz zum ätherischen/physischen Kurz-Wellen-Kreislauf, den sie jetzt erfahren, weil sie mit der menschlichen Spezies in deren Kurz-Wellen-ätherisch-physischen-Kreislauf interagieren.

Q: (L) Es wurde einmal bemerkt, dass bestimmte Außerirdische Wesen Menschen entführen, und ihnen grausame und qualvolle Tode zufügen, um einen „maximalen Energietransfer“ zu schaffen. Was ist in diesem Zusammenhang dieser maximale Energietransfer, der während einem langen, langsamen, qualvollen Todeskampf auftritt?

A: Extreme Angst und Furchtsamkeit bildet Angst/Furcht-Energie, die von negativer Natur ist und diese Wesen, von denen du sprichst, sozusagen befüllt, indem sie sich die Energie abziehen und eine Art von „Füllenergie“ produzieren, die sie weiterleben lässt, als eine ihrer Formen der Ernährung, basierend auf ihrer Stoffwechselstruktur.

Q: (L) Wie ist ihre Stoffwechselstruktur?

A: Das ist sehr komplex und sehr schwer zu beschreiben, weil es sich auf der vierten Stufe der Dichte befindet, die du nicht verstehst. Aber ein Teil ihres Grundes der Existenz auf der vierten Stufe ist ihre Fähigkeit, sich selbst sowohl durch ätherische Methoden als auch durch physische Methoden zu ernähren. Deshalb würde dieser Energietransfer die ätherische Methode darstellen. Andere Ziele werden physisch erreicht.

Q: (L) Welche anderen Ziele?

A: Na ja, das Trinken von Blut und Blutprodukten könnten ein Beispiel dafür sein.

Q: (L) Tun sie das?

A: Ja, aber die Art der Einnahme ist anders als du denken könntest. Es wird durch die Poren aufgenommen.

Q: (L) Auf welche Weise?

A: Baden, aufsaugen der notwendigen Produkte und dann den Rest loswerden. >(...)

Q: (L) Zurück zu den Wesen, die Nährstoffe durch ihre Poren absorbieren, welche Art von Wesen sind das?

A: Sowohl die, die ihr als Echsen beschreibt, und die, die ihr als die Grays beschreibt. Es ist für ihr Überleben in jedem Fall notwendig. Obwohl die Grays keine natürlichen Teile des Kurz-Wellen-Kreislaufs sind, sondern eher eine künstliche Schöpfung der Echsenwesen, imitieren sie trotzdem die Ernährungsfunktionen.

Q: (L) Bedeutet ihre künstliche Erschaffung durch die Echsenwesen, dass sie keine Seele haben?

A: Das ist korrekt.

Q: (L) Wie funktionieren sie? Sind sie wie Roboter?

A: Sie funktionieren durch Interaktion mit den Seelen der Echsenwesen. Diese Technologie ist jener, mit der ihr vertraut seid, extrem weit voraus, aber die grauen Wesen sind nicht nur künstlich gestaltet und gebaut, sie funktionieren auch als geistige und physische Projektion der Echsenwesen. Sie sind wie vierdimensionale „Sonden“.

Q: (L) Was sind ihre Fähigkeiten, als vierdimensionale Sonden?

A: Sie haben alle dieselben Fähigkeiten der Echsenwesen, außer, dass ihre physische Erscheinung komplett verschieden ist und sie keine eigenen Seelen besitzen. Ihre innere biologische Struktur ist auch anders. Ihre Funktionalität ist aber gleich und um als Projektion existieren zu können, müssen sie Nahrung auf dieselbe Art, sowohl geistig als auch physisch, wie die Echsenwesen aufnehmen. Der Grund dafür, dass negative Energie ihre nötige Ernährung ist, ist der, dass beide, sowohl die Echsenwesen als auch die Grays, in der vierten Stufe der Dichte leben, welche die höchste Stufe der Dichte ist, in der man im Dienst am Selbst (STS) existieren kann, so wie es diese Wesenheiten tun. Deshalb müssen sie negative Energie absorbieren, da die vierte Stufe der Dichte das höchste Beispiel des Dienstes am Selbst (STS) ist, was einem negativen Gedankenmuster entspricht. Die vierte Stufe der Dichte ist eine Entwicklung aus der dritten Stufe der Dichte, die Existenz wird für individuelle, bewusste Wesenheiten weniger schwierig. Deshalb ist es in der vierten Stufe der Dichte weniger schwierig zu existieren, als in der Dritten, in der Dritten ist es weniger schwierig als in der Zweiten, usw.. Es liegt weniger Belastung auf der Seelenenergie. Deshalb können Wesen, die in der vierten Stufe der Dichte existieren, sich von Wesen auf der dritten Stufe der Dichte ernähren, indem sie ihre negative Seelenenergie absorbieren. Andererseits können Wesen auf der dritten Stufe der Dichte sich von Wesen aus der zweiten Stufe der Dichte ernähren, obwohl diese Form der Ernährung nicht so notwendig ist. Aber es geschieht so. Deshalb verursachen die in der dritten Stufe der Dichte existierenden Menschen oft Schmerz und Leid für das Tierreich, das auf der zweiten Stufe der Dichte existiert, indem ihr euch, als Wesen, die in erster Linie dem Selbst dienen, die negative Seelenenergie aus der zweiten und der ersten Stufe herauszieht. Nun, wenn ihr zur vierten Stufe der Dichte voranschreitet, die auf dem Weg zu euch ist, müsst ihr entscheiden, ob ihr euch zum Dienst an anderen weiterentwickelt, oder ob ihr in der Stufe des Dienstes am Selbst verbleibt. Diese Entscheidung wird euch einige Zeit in Anspruch nehmen, um euch darauf einzustellen. Dies wird das „tausendjährige Zeitalter“ genannt. In diesem Zeitraum, wie er in euren Kalendern gemessen wird, wird bestimmt, ob ihr zum Dienst an anderen voranschreitet, oder nicht, oder ob ihr im Dienst am Selbst verbleibt. Und jene, die als Echsenwesen beschrieben werden, haben gewählt, sich fest im Dienst am Selbst einzuschließen. Und da sich auf der höchsten Stufe der Dichte befinden, wo dies möglich ist, müssen sie andauernd große Mengen von negativer Energie aus denen, die sich in der dritten Stufe, der zweiten Stufe, usw., befinden, herausziehen. Deshalb tun sie, was sie tun. Das erklärt auch, warum ihre Rasse stirbt, da sie nicht fähig waren zu lernen, wie sie sich aus dieser speziellen Form des Ausdrucks befreien können, um zum Dienst an anderen zu gelangen. Und da sie schon seit solch einer langen Zeit, wie ihr es bemessen würdet, auf dieser Stufe verbleiben, wurden sie darin sehr fest verwurzelt und sind tatsächlich darin gewachsen. Deshalb stirbt ihre Rasse und sie versuchen verzweifelt so viel Energie wie möglich aus euch herauszuziehen um ihre Rasse metabolisch wiederzuerschaffen.

Q: (L) Nun, wenn wir für sie Futter sind und für sie arbeiten, warum züchten sie uns nicht auf ihrem eigenen Planeten?

A: Tun sie.

Q: (L) Es gibt ja so viele von uns hier, warum kommen sie nicht einfach her und übernehmen uns?

A: Das ist ihre Absicht. Das ist schon seit einiger Zeit ihre Absicht. Sie sind vor und zurück durch die Zeit, wie ihr sie kennt, gereist, um die Dinge so einzurichten, dass sie mit dem Übergang von der dritten in die vierte Stufe, den dieser Planet erfahren wird, ein Maximum an negativer Energie absorbieren können, in der Hoffnung, dass sie euch in der vierten Stufe übernehmen und dabei verschiedene Dinge erreichen können. 1.: Erhaltung ihrer Rasse als lebensfähige Spezies; 2.: Steigerung ihrer Population; 3.: Steigerung ihrer Kraft; 4.: Ausbreitung ihrer Rasse über den gesamten Bereich der vierten Dichte. Um all dies tun zu können, haben sie, wir ihr mit eurem Kalender messen würdet, seit ungefähr 74'000 bei euch eingegriffen. Und das taten sie aus einem völlig ruhigen Zustand in Raum und Zeit, während sie nach Belieben darin vor und zurück reisten und ihre Arbeit verrichteten. Obwohl, interessant genug, all dies scheitern wird.

Q: (L) Wie könnt ihr so sicher sein, dass es scheitern wird?

A: Weil wir es sehen. Wir können alles sehen, nicht nur das, was wir sehen wollen. Ihr Versagen liegt darin, dass sie nur sehen was sie sehen wollen. Anders gesagt ist es die höchste Manifestation dessen, was ihr als Wunschdenken bezeichnen würdet. Und Wunschdenken, das auf der vierten Stufe der Dichte gedacht wird, wird für diese Stufe Realität. Ihr wisst, wie ihr den Wünschen nach denkt? Nun, es ist für euch nicht wirklich die Wirklichkeit, weil ihr euch auf der dritten Stufe befindet, aber wenn ihr genauso in der vierten Stufe denken würdet, dann wäre dies tatsächlich euer Bewusstsein über die Realität. Aus diesem Grund können sie nicht sehen, was wir sehen, da wir Anderen dienen, im Gegensatz zum Selbst und da wir uns auf der sechsten Stufe befinden, können wir alles was ist, an allen Punkten die sind, sehen, und nicht so, wie wir es gerne hätten.
>(...)

Q: (L) Haben jemals Außerirdische, und im Speziellen die Echsen, unter den Menschen gelebt und sind dabei verehrt worden?

A: Sie haben nicht unter den Menschen gelebt, aber sie haben zu verschiedenen Begebenheiten in der Vergangenheit direkt mit Menschen interagiert. Und zwar zu diesen Begebenheiten, wenn die menschlichen Wesen bereit, willig und fähig waren zu akzeptieren, dass Gottheiten direkt aus äußerem Ursprung erscheinen können. Eine Verehrung dieser Gottheiten folgte daraus. Solche Ereignisse sind in der aktuellen Vergangenheit nicht aufgetreten. Aber nehmt euch in Acht, es könnte sehr leicht sehr bald wieder auftreten.

Wir bemerken in obigem Auszug einen sehr eindeutigen Unterschied in Bezug auf das SEHEN zwischen dem Dienst am Selbst und dem Dienst an Anderen. Das Erste ist SUBJEKTIV und sieht nur, was es zu sehen wünscht, das Zweite ist OBJEKTIV und sieht ALLES.

Was kann das wirklich bedeuten? Was ist mit den Lehren der Gegenwart, dass „man seine eigene Realität schafft?“ Die Cassiopaeaner sagten gerade:

„(Dienst am Selbst sieht nur was es zu sehen WÜNSCHT, und ist) die höchste Manifestation dessen, was ihr als Wunschdenken bezeichnen würdet. Und Wunschdenken, das auf der vierten Stufe der Dichte gedacht wird, wird für diese Stufe Realität. Ihr wisst, wie ihr den Wünschen nach denkt? Nun, es ist für euch nicht wirklich die Wirklichkeit, weil ihr euch auf der dritten Stufe befindet, aber wenn ihr genauso in der vierten Stufe denken würdet, dann wäre dies tatsächlich euer Bewusstsein über die Realität.“

Ich habe versucht, vielen Leuten die erstaunlichen Veränderungen in meinem eigenen Leben mitzuteilen, die ein Resultat der Veränderung in meinem Bewusstsein waren – das Wegbrennen dessen, was ich geglaubt haben, oder wünschte über unsere Welt über so viele Jahre hinweg zu glauben. (Siehe Amazing Grace)

Was hatte ich für Schwierigkeiten, dieses völlig NEUE Gefühl zu beschreiben, das das Universum für mich bereit hatte. Es ist wirklich so, wie wenn ich von einem komplett verschiedenen Universum in dieses, welches ich zurzeit innehabe, gewechselt bin und alle Regeln sind darin unterschiedlich. Während ich immer mehr Wissen über die Weise, wie die Dinge zusammenhängen erlangte, begann ich, dieses Wissen in all meinen Erfahrungen im alltäglichen Leben anzuwenden. Das brachte viele Veränderungen mit sich, denn ich traf unterschiedliche Entscheidungen als die, die ich vorher getroffen hatte. Ja, viele dieser Entscheidungen gründeten sich auf „unsichtbare Dinge,“ Entscheidungen, die gegen die übliche Sichtweise, die eingetrichterte kulturelle Sicht auf unsere Welt, mit der unsere Gesellschaft unser Gehirn wäscht, getroffen wurden. Viele dieser Entscheidungen waren auf normalem Weg schlichtweg nicht nachvollziehbar. Aber Tatsache ist, dass ich sie traf, nach ihnen handelte und die Resultate waren mehr als erstaunlich! Ich lernte, die „subtilen Hinweise“ über die Welt und das Zusammenspiel von Personen, die vor uns „verborgen“ werden, zu lesen. Und diese Hinweise lagen weit jenseits der gewohnten „psychischen Eindrücke“ unserer normalen metaphysischen Experten, das kann ich euch sagen!

Deshalb möchte ich hier einiges von dem Material präsentieren, das mir geholfen hat, die „Hinweise“ und „Zeichen“ zu verstehen, die uns unsere Umwelt gibt; die „Wegweiser“, die in verschiedene Richtungen zeigen und unsere Augenblicke von Entscheidungen bilden; und unsere Entscheidungen, basierend auf dem, was wir an irgendeinem Moment als wahr annehmen; all diese Dinge, die mir geholfen haben, meine „Realität zu verändern“, so dass ich wirklich verstanden haben, was die Cassiopaeaner meinten, als sie sagten:

Erinnere dich, die Dichte bezieht sich allein auf jemandes bewusste Erkenntnis. Wenn jemand einmal bewusst ist, bestätigt ALLES dieses Bewusstsein.

Eine der ersten Erfahrungen, die ich hatte, um einen Einblick auf einige der Aspekte zu bekommen, war ein seltsamer Zwischenfall, der geschah, als ich auf meine Tochter wartete, um sie von der Schule abzuholen. Ich saß in meinem Auto und sah den Kindern zu, wie sie aus der Schule herausströmten. Sie machten all die Sachen, die Kinder tun, wenn die Schule aus ist. Ich sah dieser Szenerie jeden Tag zu und konnte täglich die eigenartigen Riten und Rituale der amerikanischen Teenager beobachten.

Mir wurde klar, dass, dass eine der vielen Eigenschaften der heutigen Jugendlichen, über die meine Tochter oft erzählte, die extreme Gruppenbildung war, oder Cliquenbildung, die sich in der Schule formten. Dies war zwar immer schon der Fall, aber in der heutigen Zeit scheint es jedoch mehr als zuvor ausgeprägt zu sein.

In meine Schulzeit gab es mehr oder weniger eine „Wirtschaftsteilung,“ die zu einer sozialen Struktur führte und sich in einem sozialen „Bekenntnis“ manifestierte. Das war ziemlich leicht zu verstehen und hatte im echten Leben bis zu einem gewissen Grad seine Widerspiegelung.

Heute ist alles anders. Nichts ist eindeutig und klar (das bedeutet nicht, dass das vergangene System der Eindeutigkeit erstrebenswert war!) Die Gruppen und Cliquen, die sich in modernen Schulen bilden sind etwas völlig anderes. Ich war von den Veränderungen fasziniert und neugierig, warum das wohl so sei und was wohl die wesentlichen grundlegenden Dynamiken dahinter seien.

Meine Tochter erzählte mir über die Banden, die „Crips“ und was auch immer; die „Modegruppierungen“, so wie die „Preps“, die Jocks“, die „Loadies“, „Gothics“ uns so weiter. Es schien mir klar zu sein, dass die wirtschaftlichen Voraussetzungen wenig mit dieser Einteilung zu tun hatten. Ein Kind einer gutsituierten Familie konnte leicht ein Gangmitglied sein und ein Kind armer Eltern konnte ein „Gothic“ sein. Drogen werden in ALLEN Gruppen genommen. Und eine Jungfrau zu sein war auch kein Grund, der einen einer Gruppe zugehörig macht oder nicht, wie es in meiner Schulzeit noch der Fall war. Die Anzahl der Kinder, die sich im Lernen leicht tun, scheint ebenfalls auf einem historischen Tiefpunkt angelangt zu sein.

Da saß ich nun und beobachtete diese Kinder, wie sie aus den vielen Eingängen der Schule herausströmten und Gruppen und Cliquen bildeten – sie hängen alle mit ihren „Spiegelbilden“ herum und tauschen sich aus – was denn?

Was tun sie WIRKLICH?

In den Wochen vor dieser Erfahrung hatte ich mit Leuten zu tun, die sich als „Lichtarbeiter“ vorstellten, wie sich aber später durch einen komischen Zufall herausgestellt hat, waren sie genau das Gegenteil. Bei ihrem Besuch dachte ich mir, den „Ton abzustellen“ und nur auf die Dynamiken zu SCHAUEN. Sie waren so damit beschäftigt, dies und jenes zu erzählen und zu versuchen, in mir und anderen durch Worte mit ihren guten Absichten einen guten Eindruck zu hinterlassen. Wenn man aber auf die Auswirkungen in den Leben anderer Leute blickt, die sie hinterlassen haben und auf die Dynamik ihres eigenen persönlichen Lebens, dann war irgendetwas falsch dabei. Wie im Sprichwort „Sie sprechen die Sprache, aber sie gehen nicht den Weg (they talk the talk but don’t walk the walk)“, nur viel tiefer und subtiler.

Dann, eines Tages, ich las gerade ein paar Studien über Primaten, Jane Goodall und so – und mir wurde klar, dass die Methode Schimpansen zu beobachten in der Beobachtung der menschlichen Wesen sehr hilfreich sein könnte. Durch reine Beobachtung, die nicht durch Worte verwirrt wird, hat man eine viel bessere Chance herauszufinden, was wirklich geschieht.

Da saß ich also, beobachtete die Kinder und überlegte mir, die Primatenstudien an ihnen anzuwenden. Ich bemerkte einige lustige Dinge in ihrer Körpersprache, wer wen berührte und wie und wo, wie sich in die Gruppe stellten, in Beziehung zu einander und plötzlich realisierte ich, dass ich beobachtete, wie sie sich voneinander ERNÄHRTEN! Es war eine der wahrhaft bizarrsten Einsichten, die ich jemals hatte. Ich konnte tatsächlich ein Art von „Hackordnung“ sehen und dass Energie von einer Person zur Anderen übertragen wurde – und in jeder Gruppe von 5 – 10 Kindern gab es immer einen, der scheinbar der „Beherrscher“ war, in Bezug auf die Energie, die am Ende zu dieser Person übertragen wurde.

Nicht nur das, nach einigen Minuten bemerkte ich, dass einige der Kinder in den Gruppen, jene, die klein und schwach aussahen, irgendwie „weggeworfen“ wurden, oder als „Energiequellen“ die dann abfielen, nachdem der ganze „Saft“ aus ihnen heraußen war, und müde und abgeschlagen wegdrifteten. Und ich bemerkte, dass der Dominator scheinbar ANSCHWOLL, größer und breiter stand und voller blickte, nach den paar Minuten, in den um ihn herumgeschwänzelt wurde, er berührt wurde und so weiter. Es gab auch „Ausgewählte“ , die der „Beherrscher“ auf die eine oder andere Art verhätschelte, wie wenn er eine Batterie anzapfen würde und den Saft herausnimmt. Schatten der Matrix!

Nun, das war eine ziemlich interessante Offenbarung. Also begann ich, dies oft zu tun. Ich beobachtete die Leute, wie sie miteinander umgingen und versuchte zu bestimmen, was die Dynamik dahinter sei. Es war immer besser, wenn ich NICHT hören konnte was sie sagten. Sie nur aus der Entfernung beobachten, ohne dass sie wussten, dass ich sie ansah. Und ihr könnt sicher sein, in jeder Standardsituation gab eine Art von „Ernährung“ durch Energie.

Dann begann ich, verheiratete Paare zu beobachten, im Versuch herauszufinden, wer der „Dominator“ war, nicht in unseren Begriffen, sondern in Bezug auf wer bekommt die Energie. Interessanterweise war es so gut wie nie derjenige, den man als den schwächeren oder hilfloseren der beiden angesehen hätte – es war derjenige, der die meiste Sympathie erweckte! Ich begann über Sympathie und Leid in völlig anderen Begriffen nachzudenken. Ich sah, dass es wirklich eine Manipulation war, um mehr „Saft“ zu bekommen.

War das der Beweis einer STS Hierarchie? Dominieren die „Beherrscher“ ihre kleinen „Gruppen,“ absorbieren dann die Energie der Mitglieder und werden danach entführt um den „Saft“ aus ihnen „herauszumelken,“ den sie gesammelt haben? Zumindest eine interessante Vermutung, wie es funktionieren könnte.

Auf alle Fälle führten diese Beobachtungen zu weiteren Gedanken, die ich teilen möchte, obwohl sie, nicht zu vergessen, rein spekulativ sind. Ich habe niemals, in bewusstem, wachem Zustand einen Außerirdischen gesehen – weder einen „Gray“ noch eine „Echse“. Ich HABE ein UFO gesehen, einen ca. 100 Meter langen, schwarzen Bumerang, direkt über meinem Kopf, während ich mit meinen Kindern im Pool war und die Kinder haben ihn auch gesehen. Ich HABE unter sehr seltsamen physischen Symptomen gelitten, für ungefähr ein Jahr lang, nach diesem Ereignis, was später als Strahlenvergiftung vermutet wurde, damals aber war ich eine Skeptikerin, die überzeugt war, dass sie unter verschiedenen Allergien und Überarbeitung litt.

Es scheint so zu sein, dass die Mehrheit der Menschen weder etwas über eine „tiefere Realität“ weiß, noch irgendwas darüber vermutet; sie sind im Grunde hypnotisiert. Sie leben Leben von „stiller Verzweiflung“ und bereiten ein „Festmahl“ für andere Leute, oder sogar Außerirdische.

Sie sind scheinbar „durch Kreislauf-Implantate vorprogrammiert,“ die unabhängig davon, wie viel Logik oder Ratio man aufwendet, um sie davon zu überzeugen ihren Geist zu öffnen, sie streng an ihren emotionellen, subjektiven Ansichten und ihrem Glaubenssystem festhalten lassen. „Aufdecker“ und „Meister der Desinformation“ fallen in diese Kategorie. Sie realisieren nicht einmal, dass sie „Agenten“ sind und wären schlichtweg entsetzt, wenn man sie jemals davon überzeugen könnte, oder ihnen zumindest nachvollziehbare Beweise zeigte, dass es so ist. Tatsache ist, dass sie durch ihr Glaubenssystem über den „Dritten Mann“ „programmiert“ sind, und sie glauben es, weil sie dies WÜNSCHEN. Und dieser „Wunsch“ ist natürlich ihre Entscheidung.

Es gibt andere, die das Potential und die innere Natur haben, bewusst zu werden. Die Außerirdischen entführen diese wahrscheinlich auch, aber, auf Grund eines „Gesetzes“, das in ihrem Bereich existieren muss, können sie diese nicht einfach töten und sie als Bedrohung eliminieren. Also implantieren sie ihnen Geräte, die dazu dienen, ihre Gedanken in Richtung Selbstzerstörung zu lenken, oder in Richtung nutzloser Wege und sinnloser Spekulationen und manipulieren auch ihren emotionalen Zustand, sodass diese, sobald sie einer Wahrheit nahe kommen, oder einer Formulierung von Wissen, durch ihre eigenen Gefühle verwirrt werden können. Diese Kontrollprogramme zu durchbrechen ist eine enorme Aufgabe.

Vieles kann in solchen Situationen geschehen. Entweder lernt die Person, durch diese Zustände der Verwirrung durchzugehen, oder sie wird in ihr fixiert und ist verloren. Diese emotionalen Zustände können Zuneigung und Abneigung, positive und negative Wahrnehmungen emotionaler Art beinhalten, die nichts mit irgendeiner wahren Realität zu tun haben.

Menschen können emotional dazu getrieben werden, unpassend zu heiraten, sodass der Ehepartner der Kontrollierende und der Energievampir wird; Menschen können emotional dazu getrieben werden, etwas so sehr zu ersehnen, dass sie sich völlig in ihrer Sehnsucht verlieren und sich alle Arten von mentalen Rationalisierungen schaffen, sich zu überzeugen, dass das was sie tun passend sei und sie zu Wissen führt, obgleich es nur eine weitere Illusion ist.

Es können scheinbar synchrone Ereignisse geschaffen werden und dem Individuum präsentiert werden, um es zu überreden, dass sein Tun oder Denken dem richtigen Weg entspricht, weil das Universum es für das Individuum dadurch „bestätigt“ hat.

Die Manipulationen und Variationen sind endlos, unglaublich tief und ihre List liegt jenseits allen Verständnisses.

Und das war SCHRECKLICH zu sehen! Ich verstand, dass fast die gesamte Menschheit nur FUTTER ist. Sie wird von der Geburt bis ins Grab kontrolliert und manipuliert, so wie im Film „Die Matrix“ dargestellt, nur dass sie keine Batterien für ein paar Computer ist, die Amok gelaufen sind und die Welt übernommen haben, sind – sie ist sprichwörtlich physisches und energetisches Futter für Wesen in höheren Dichten. Und auf Grund ihrer Ignoranz kann sie gar nichts dagegen tun. Da sie nicht wach ist, hat sie keinen freien Willen.

Mehr noch verstand ich, dass unsere Kultur, unsere Religionen, unsere Philosophien, unsere Wissenschaften, alle einen Beitrag zu diesem enormen, komplexen „Ernährungsmechanismus“ leisten und von ihm kontrolliert werden – dieser Hierarchie des Dienstes am Selbst. Sogar die meisten dieser „neuen“ New Age Interpretationen sind nur eine weitere Schicht auf der Zwiebel der Täuschung, um uns weiterhin unseres freien Willens zu berauben.

Was geschah mit der „Liebe?“ Was geschah mit „Einheit“, Güte, Einigkeit, Gott in Seinem Himmel und alles ist recht mit der Welt? Was geschah mit der ganzen Bewusstseinserweiterung, die angeblich über den gesamten Planeten kommen sollte? Was geschah mit der „Sicherheit“, wenn du dich mit „Liebe und Licht“ und positivem Denken umgibst? Immer wieder wurde mir gezeigt, dass diese Dinge nur Masken der „Ernährungsmaschine“ waren. Es gibt Schichten um Schichten von Illusionen.

Natürlich kam die Frage auf, ob ich nicht die Dunkelheit so lange studiert habe, dass ich hinein gefallen bin? War mein Bemühen, die Lügen und die Verwirrung auszurotten nicht tatsächlich ein Zugeständnis ihrer Existenz, das deren Manifestation in meinem Leben verursacht hat? Sah ich einen Spiegel meines Selbst? Zu diesem Zeitpunkt las ich in „Die Vielfalt religiöser Erfahrungen“ von William James:

„Bei unserem letzten Treffen untersuchten wir die Mentalität des gesunden Geistes, eine Mentalität, die über eine naturgegebene Unfähigkeit verfügt, längere Zeit zu leiden, und die die Tendenz, die Dinge optimistisch zu sehen, wie eine Kristallisationslösung enthält, in die der Charakter gelegt ist. Wir sahen, wie diese Mentalität zur Grundlage für einen besonderen Typ von Religion werden kann, einer Religion, in der das Gute – selbst das Gute des irdischen Daseins – als das wichtigste Objekt jedes vernünftigen Strebens angesehen wird. Diese Religion bringt den Menschen dazu, mit den schlechteren Seiten des Universums dadurch ins Reine zu kommen, dass er es systematisch ablehnt, sie sich zu Herzen zu nehmen oder sich viel aus ihnen zu machen; dass er sie in seinen Überlegungen nicht berücksichtigt; oder auch ihre Existenz schlichtweg bestreitet. Das Böse ist eine Krankheit; und das Sichsorgen um Krankheiten ist eine zusätzliche Form von Krankheit, die die eigentlichen Beschwerden nur vermehrt. Selbst Schuld- und Reuegefühle, wie sie bei Menschen vorkommen, die im Dienste des Guten stehen, sind nur ein Zeichen des Kränkelns und unkontrollierter Triebe.“

„Lassen Sie uns nun... den Menschen zuwenden, die den lästigen Eindruck des Bösen nicht so leicht abschütteln können, sondern von Geburt an dazu bestimmt sind, unter seiner Gegenwart zu leiden.... ...gibt es auch verschiedene Ebenen krankhaften Geistes,... ...Da gibt es Menschen, für die das Böse nur eine mangelhafte Anpassung an die Dinge ist, eine gestörte Beziehung des eigenen Lebens zur Umwelt. Ein solches Übel ist auf natürliche Weise heilbar,... ...durch eine bloße Veränderung entweder des eigenen Selbst oder der Dinge oder beider zugleich,... Aber da gibt es andere, für die das Böse nicht bloß ein Missverhältnis des Subjekts zu bestimmten äußeren Dingen ist, sondern etwas Radikaleres und Allgemeineres, ein grundsätzlicher Fehler oder Mangel im Wesen ihrer Natur, den keine Veränderung der Umwelt oder irgendeine oberflächliche Korrektur ihres Innenlebens beheben kann, der vielmehr ein übernatürliches Heilmittel erfordert. Die romanischen Völker haben eher dazu geneigt, das Böse in der ersten Weise zu betrachten, während die germanischen Rassen mehr dazu tendierten, die Sünde im Singular zu denken, großgeschrieben, als etwas, das mit unserer natürlichen Subjektivität unausrottbar verwurzelt ist und durch stückwerkhafte oberflächliche Operationen niemals beseitigt werden kann.“

„So sprechen wir im Allgemeinen von der Bewusstseinsschwelle eines Menschen, um damit die Menge des Lärms, Drucks oder eines anderen äußeren Reizes anzugeben, die erforderlich ist, um seine Aufmerksamkeit zu erregen. Ein Mensch mit einer hohen Schwelle wird bei einem Krach, der einen anderen Menschen mit einer niedrigeren Schwelle sofort wecken würde, ruhig weiterschlafen. Ähnlich sagen wir von einem Menschen, der ein Empfinden für kleine Differenzen in einem bestimmten Sinnesbereich hat, er habe eine niedrige „Differenzschwelle“ – sein Geist überschreitet sie leicht und nimmt eine entsprechende Differenz wahr. Und ebenso können wir von einer „Schmerzschwelle“, einer „Angstschwelle“, einer „Elendschwelle“ sprechen, die in der Wahrnehmung mancher Menschen leicht überschritten wird, während sie bei anderen zu hoch liegt, als dass sie von ihrer Wahrnehmung häufig erreicht wird.

„Goethe schreibt 1824: „Ich will gegen den Verlauf meines Lebens nichts sagen. Aber im Grunde ist es nichts als Schmerz und Last gewesen, und ich kann versichern, dass ich während meiner ganzen 75 Jahre nicht vier Wochen echten Wohlbefindens gehabt habe. Es ist das fortwährende Wälzen eines Felsens, der immer wieder neu aufgerichtet werden muss.““

„Martin Luther blickte auf sein Leben zurück, als wäre es ein absoluter Fehlschlag gewesen: „Ich bin des Lebens äußerst überdrüssig. Ich bete darum, der Herr möge unverzüglich kommen, um mich von hinnen zu nehmen. ... ...ich würde eher meine Chance aufgeben, ins Paradies zu kommen, als weitere 40 Jahre Leben zu müssen.““

„Die einzige Erleichterung, die der gesunde Geist einer Seele geben kann, die diesen Zustand bemerkt und zu Recht erschauert, besteht in der Aufforderung: „Dummes Zeug, geh hinaus an die frische Luft!“ oder „Kopf hoch, alter Knabe, du wirst bald wieder in Ordnung sein, wenn du nur ablässt von deinen morbiden Gedanken!“ Aber kann man ein derart plattes animalisches Gerede allen Ernstes als vernünftige Antwort durchgehen lassen? Würde man dieser Hauruck-Zufriedenheit mit der kurzen Aussicht auf ein natürliches Gut religiösen Wert beimessen, wäre das nichts anderes als die Heiligsprechung von Vergesslichkeit und Oberflächlichkeit. Unsere Leiden liegen für diese Art von Kur einfach zu tief. Was uns verwirrt, ist die Tatsache, dass wir sterben können, dass wir überhaupt krank sein können,... ...Wir brauchen ein Leben, dass nicht an den Tod gebunden ist, eine Gesundheit, die nicht der Krankheit unterworfen ist, etwas Gutes, das nicht vergeht,... „Mein Problem ist“, sagte eine Bekannte von mir, „dass ich zu sehr an allgemeines Glück und Gutsein glaube und dass mich nichts über ihre Vergänglichkeit hinwegtrösten kann.““

„So geht es den meisten von uns: Unser animalisches Feuer muss nur ein wenig abkühlen, unsere tierische Zähigkeit nur ein wenig nachlassen, und eine kleine Reizbarkeit und die Senkung der Schmerzschwelle werden den Wurm im Kern unseres gewöhnlichen Vergnügens vollständig sichtbar machen und uns in melancholische Metaphysiker verwandeln.“

„Stellen sie sich vor, wenn es ihnen möglich ist, Sie seien plötzlich aller Ihrer Gefühle entkleidet, die Ihre gegenwärtige Welt in Ihnen auslöst, uns versuchen Sie sich vorzustellen, wie diese Welt nun ganz für sich allein existiert, ohne Ihre positive oder negative, zuversichtliche oder besorgte Deutung. Es wird Ihnen kaum möglich sein, sich einen derartigen Zustand von Negativität und Totsein realistisch vorzustellen. ... ...Jeder Wert, jedes Interesse und jede Bedeutung, mit der unsere jeweilige Welt ausgestattet zu sein scheint, sind somit reine Gaben des anschauenden Geistes. Die Liebe ist das bekannteste und extremste Beispiel dieses Sachverhaltes. Wenn sie kommt, kommt sie; wenn sie nicht kommt, kann kein Denkprozess sie erzwingen. Dennoch verändert sie den Wert des geliebten Geschöpfes so grundlegend, wie der Sonnenaufgang den Mont Blanc aus einem leichenhaften Grau in ein zauberhaftes Rosenrot verwandelt; (Anm.: So wie unsere Gefühle)... ...Wenn sie da sind, verändert sich das Leben. (Anm.: Das allein sollte uns zeigen, wie leicht unsere Gefühle verwendet werden können, um uns zu kontrollieren oder zu hypnotisieren!)“

„In Tolstojs Fall war die Empfindung für eine wie auch immer geartete Bedeutung des Lebens zeitweilig ganz verschwunden. Das Ergebnis war eine Veränderung in der Gesamterscheinung der Wirklichkeit. Wenn wir zum Phänomen der Bekehrung bzw. der religiösen Wiedergeburt kommen, werden wir die Umformung der Natur, die sich in den Augen des Betrachters vollzieht, als eine häufige Folge der sich im Subjekt vollziehenden Veränderungen erkennen.... ...Bohrende Fragen bedrängen sie, eine brütende theoretische Aktivität wird in Gang gesetzt; und bei der verzweifelten Anstrengung, die Sache zu klären, stößt der Leidende häufig auf etwas, was für ihn eine befriedigende religiöse Lösung darstellt...“

„Tolstoj berichtet: „ ...Darüber hinaus war ich weder geistesgestört noch krank. Im Gegenteil, ich verfügte über eine geistige und körperliche Kraft, wie ich sie bei meinen Altersgenossen selten angetroffen habe. Beim Mähen konnte ich mit den Bauern mithalten, und mit dem Kopf konnte ich acht Stunden am Stück arbeiten, ohne die geringsten negativen Folgen zu spüren. Und dennoch konnte ich in keiner Tätigkeit meines Lebens einen vernünftigen Sinn sehen. Und ich war überrascht, dass ich dies nicht von Anfang an durchschaut hatte. Ich fühlte mich, als ob sich jemand mit mir einen dummen Witz erlaubt hatte. Man kann nur solange leben, wie man berauscht, trunken vom Leben ist; sobald man nüchtern wird, kann man sich nicht mehr darüber täuschen, dass alles ein dummer Betrug ist. Die volle Wahrheit ist, dass es überhaupt nichts enthält, was wenigstens spaßig oder albern ist; es ist schlicht und einfach grausam und dumm. ... ...“Aber vielleicht habe ich etwas übersehen, etwas nicht verstanden. Es ist unmöglich, dass dieser Zustand der Verzweiflung zur menschlichen Natur gehören soll. Und ich suchte nach einer Erklärung in allen Bereichen des Wissens, die der Mensch erworben hat. Ich suchte unter Schmerzen und sehr ausgiebig, nicht nur aus purer Neugier. Ich suchte nicht nachlässig, ich suchte mühsam und hartnäckig, Tag und Nacht. Ich suchte wie ein Verlorener, der nach Rettung sucht – und ich fand nichts. Ich kam sogar zu der Überzeugung, dass alle, die vor mir in den Wissenschaften nach einer Antwort gesucht hatten, ebenfalls nichts gefunden haben. Und nicht nur das, sie haben vielmehr erkannt, dass eben das, was mich zur Verzweiflung brachte – die sinnlose Absurdität des Lebens – die einzige sichere Erkenntnis ist, die der Mensch erreichen kann.“

„Das einzige, was uns jetzt interessieren muss, ist das Phänomen der absoluten Entzauberung des alltäglichen Lebens... ...Ist die Desillusionisierung einmal so weit fortgeschritten, gibt es selten eine restitutio ad integrum. Man hat von der Frucht des Baumes gekostet, und das Glück Edens kehrt nie zurück. Das einzige Glück, das sich – wenn überhaupt eines – einstellt, ist nicht die simple Unkenntnis des Bösen, sondern ein sehr viel komplexeres Empfinden, das die natürliche Schlechtigkeit als Element miteinschließt,... ...Und wenn der Leidende gerettet wird, wird er durch etwas gerettet, was ihm wie eine zweite Geburt erscheint, durch eine tiefere Art bewussten Lebens, als er es vorher genoss.“

„An diesem Punkt können wir nun erkennen, wie groß der natürliche Gegensatz ist zwischen der heilsbewussten Lebensanschauung und der Sichtweise, die all diese schlechten Erfahrungen für etwas Wesentliches hält. Der letzten Sichtweise erscheint die pure Heilsgewissheit unsagbar blind und hohl. Der heilsbewussten Lebensanschauung erscheint andersherum die Sichtweise der leidenden Seele unmännlich und krankhaft. Mit der Art, in Rattenlöchern zu wühlen statt im Lichte zu leben, Ängste zu produzieren und sich mit den ungesundesten Formen von Elend zu beschäftigen, haben diese Kinder des Zorns, die nach einer zweiten Geburt lechzen, fast etwas Obszönes an sich. Würden religiöse Intoleranz, Henkerstod und Scheiterhaufen wieder zur Tagesordnung werden, besteht kein Zweifel darüber, dass die Heilsgesinnung sich als die weniger duldsame Partei von beiden erweisen würde.“

„Die Methode, seine Aufmerksamkeit vom Bösen abzuwenden und einfach im Licht des guten zu leben, ist glänzend, solange sie wirkt. ... ...,ist die Heilsgesinnung als philosophische Lehre zweifellos unzulänglich, weil die Tatsachen des Bösen, denen sie die Anerkennung verweigert, nun einmal ein echter Bestandteil der Wirklichkeit sind, und diese Tatsachen könnten es sein, die uns den Sinn des Lebens letztlich am Besten erschließen und möglicherweise öffnen allein sie uns die Augen für die tiefsten Schichten der Wahrheit.

„Die Schreckensvisionen des Wahnsinns entnehmen ihren Stoff alle der alltäglichen Wirklichkeit. Unsere Zivilisation ist auf Schlachtfeldern errichtet, und jede individuelle Existenz läuft auf einen einsamen und hilflosen Todeskampf hinaus. Die fleischfressenden Reptilien der geologischen Vorzeit übersteigen fast unsere Vorstellungskraft – sie scheinen bloße Museumsstücke zu sein. Dennoch gibt es keinen Zahn in einem dieser Museumsschädel, der sich in den langen Jahren der Vorzeit nicht täglich in den verzweifelt kämpfenden Körper eines lebendigen Opfers verbissen hat. Dieselben Formen des Schreckens, die – wenn sie sich auch auf kleinerem Raum abspielen – für die Opfer ebenso furchtbar sind, erfüllen unsere Welt bis heute. Am heimischen Herd und in unseren Gärten spielt die teuflische Katze mit der keuchenden Maus oder hält den warmen, flatternden Vogel in ihren Klauen. Krokodile, Klapperschlangen und Pythons sind in diesem Augenblick ebenso reale Gefäße wie wir; und wann immer sie oder andere wilde Tiere ihr lebendiges Opfer schlagen, ist der tödliche Schrecken, den ein aufgewühlter Melancholiker fühlt, eine der Situation durchaus angemessene Reaktion.“

„ ... – sollte angesichts der Tatsache, dass die bösen Fakten ein ebenso echter Teil der Natur sind, wie die guten, die philosophische Annahme gelten, dass sie irgendeinen vernünftigen Sinn haben und dass das System des gesunden Geistes, der Kummer, Schmerz und Tod überhaupt keine Aufmerksamkeit und Zuwendung schenkt, weniger vollständig ist als Systeme, die diese Elemente wenigstens zur Kenntnis zu nehmen versuchen. ... ...den Unterschied nämlich zwischen den gesunden Seelen, die nur einmal geboren zu werden brauchen, und den kranken Seelen, die zweimal geboren werden müssen, um glücklich zu sein.“

(Anmerkung Laura: Das Resultat sind zwei verschiedene Konzepte über das Universum: subjektiv und objektiv.)

In der Sicht der Einmalgeborenen ist die Welt eine geradlinige Angelegenheit, deren Teile genau den Wert haben, den sie von Natur aus zeigen,... Für die Zweimalgeborenen ist die Welt ein Mysterium mit doppeltem Boden.... Das natürliche Gute ist nicht bloß quantitativ unzulänglich und vorübergehend, in seinem Sein selbst lauert bereits etwas Trügerisches. ... Vielmehr hält es uns von dem, was wirklich für uns gut ist, fern; und Entsagung und Verzweiflung an ihm sind unser erster Schritt in Richtung Wahrheit. Es gibt zwei Leben, das natürliche und das spirituelle, und wir müssen das eine erst verlieren, bevor wir am anderen teilhaben können.

Die Frage ist nun die: sah ich plötzlich die Welt der 3. Dichte so, wie SIE WIRKLICH IST? Sah ich die OBJEKTIVE Realität?

Ich fragte die Cassiopaeaner darüber. Bemerkt, dass dies kurz vor der Sitzung über die „Schwerkraftwellen“ stattfand:

9.6.1996

Q: (L) Dieses neuliche „Erwachen“, oder die Phase in der ich die Dinge mit einer solchen Klarheit gesehen habe, als ob sie wirklich so wären, und das gesamte Bild der Interaktionen zwischen Menschen und wie wahrhaft hässlich es sein kann. Ich fiel in eine schreckliche Depression. Ich musste wieder mein Gleichgewicht finden, nachdem ich so viel auf einmal gesehen habe. Könnt ihr mir erklären, was hier geschehen ist?

A: Wachstum.

Q: (L) Ich habe versucht, diese Wahrnehmung mit anderen Leuten zu teilen, und fast ohne Ausnahme meinten alle, als ich ihnen sagte, dass ich schlussendlich die Dinge in ihrem wahren Zustand sehe und dass dies KEIN hübschen Bild sei, dass „ich dies offenbar durch die Augen einer gröberen Besessenheit durch Geister sehen würde!“ Warum sagten sie das?

A: Zuallererst ist es nicht korrekt, „alles in solcher Dunkelheit und Schwermut, usw.“ zu betrachten. Das ist nur das Resultat der Entfernung eines Gespinstes von Unwahrheit. Feiere das Gleichgewicht. Beklage nicht den Tod einer Illusion von Ungleichgewicht.

Q: (L) Wohin gehe ich von hier? Wohin gehen wir alle?

A: Überallhin.

In einem der vorherigen Abschnitte erwähnte ich, dass ich einige seltsame Auswirkungen durchlebte, welche die Cassiopaeaner als Ausprägung der Änderung meiner DNS bezeichneten, die ein Jahr vor diesem „Sehen“, über das ich nun berichte, auftrat. In der damaligen Situation waren die Auswirkungen eher mental und emotional, im Sinne einer „Entwicklung“ und einer Aufarbeitung persönlicher Angelegenheiten. Das war zumindest traumatisch und ich hatte körperliche Begleiterscheinungen, wie Hitze- und Kälteschauer, starke Schmerzen und so weiter. Dieser „Ansturm“ war eine richtige Herausforderung, aber mit einiger Mühe konnte ich meine Ausgeglichenheit erhalten. Ich denke, dass ich darauf vorbereitet wurde, was ziemlich genau ein Jahr später folgte.

Als ich begann, den eigentlichen Unterschied zwischen freiem Willen und dem Fehlen des freien Willens wahrzunehmen, STS und STO, Subjektivität und Objektivität, die auf diesem Planeten existierende „Nahrungskette“, dessen Teil ich in fast all meinen Beziehungen war (üblicherweise war ich das „Futter“), brachte mich diese Wahrnehmung dazu, sehr bestimmte Handlungen in meinem Leben vorzunehmen, die die Scheidung von meinem Ehemann und die Trennung von vielen nahen Freunden mit sich brachten, da ich klar sehen konnte, dass diese in keiner Weise an Wissen interessiert waren, sondern nur daran, dass ich ihnen beibringen könnte, wie sie materiell Mittel aus selbstsüchtigen Gründen manifestieren oder „erschaffen“ könnten. Sie „ernährten“ sich von mir. Durch das Sehen des „Nahrungsmechanismus“ traf ich die Entscheidungen auf der Basis, nicht länger Futter zu sein und mich auch nicht von anderen zu ernähren. Und es gab keinen Weg dies irgendjemanden zu erklären.

Auf der materiellen Seite hatte dies das Potential, ein massives und überwältigendes Leiden zu schaffen, sowohl körperlich als auch emotional. Ich war natürlich sehr über das Leid der anderen beteiligten Personen besorgt, wie sich aber herausgestellt hatte, litten sie nur sehr kurz! Ich war es, die durch die Feuer der Hölle ging. Wenn du nicht mehr „willenloses“ Futter für IRGENDJEMAND sein will, nicht einmal mehr mit dem kleinsten Kompromiss, und dies auf dem Sehen von etwas Unsichtbarem beruht, dann widerspricht das deiner Programmierung; du hast etwas gesehen, das anders, furchterregend, schrecklich und definitiv nicht das ist, was dein Pfarrer oder Psychologe als eine „realistische“ oder „positive“ Sicht der Realität empfehlen würde. Du agierst im wahrsten Sinne des Wortes gegen alles, was dir beigebracht wurde und woran du früher geglaubt hast – und du handelst im Vertrauen, das sicher nur so klein wie ein Senfkorn ist – was geschieht mit einem, wenn man so handelt?

Ich wurde krank. Ich kenne andere Fälle, wo dasselbe geschah, also weiß ich, dass es nichts Ungewöhnliches ist. Ich konnte wegen einer heftigen Entzündung meines Kehlkopfes für einige Wochen nicht sprechen, meine Augen schwollen an bis sie geschlossen waren und ich reagiert nicht auf Antibiotika und jede andere Form einer Behandlung; ich hatte ein permanentes Ohrensausen und aus meinen Ohren floss eine widerliche Flüssigkeit. Ich hatte Schwierigkeiten zu atmen und mich zu bewegen. Jedes Gelenk und jeder Muskel meines Körpers schmerzte, als ob sie gebrochen oder gerissen wären. Ich fühlte mich richtig zerstört. Ich dachte ich würde wegen der Schmerzen und dem Kummer zu sehen, was mein Leben wirklich war, verrückt und war gezwungen, als Folge meiner Suche, alles zu ändern. Es war wirklich wie sterben. Diese Programme sind ziemlich mächtig, das ist sicher!

An diesem Punkt hätte ich in die Ableugnung zurückfallen können, in das alte Glaubenssystem, wegen des Friedens und damit alles stabil blieb, aber ich hatte einen Traum, der mir klar machte, dass ich in tödlicher Gefahr sei, wenn ich nicht sofort handelte. Es war der übliche „Traum vom schwarzen Mann“, wie er auch von Clarissa Pinkola Estes, einer jungkschen Psychologin, beschrieben wird, die in ihrem Buch, „Die Wolfsfrau“ antike Geschichten als Landkarten für den Weg zum unbewussten Wissen verwendet:

(Anm. d. Ü.: Die folgenden Auszüge aus „Die Wolfsfrau“ sind in der offiziellen deutschen Übersetzung derart mit zusätzlichen Informationen überlagert und teilweise sogar vollkommen zur englischen Vorlage aus „The Wave“ verschieden, dass eine Neuübersetzung der folgenden Absätze vorgenommen wurde.)

„Der innere Räuber der Psyche taucht nicht nur in Märchen, sondern auch in Träumen auf.
Es gibt einen universellen Einweihungstraum, der so verbreitet ist, dass es kaum jemanden gibt, die bis zum Alter von 25 Jahren solch einen Traum noch nicht gehabt hat. Meistens wachen die Träumenden angstvoll zitternd, mit klopfendem Herzen und ruckartig aus diesem Traum auf. Die Träumende ist meistens allein in einem Haus, draußen ist es finster und es lauert Gefahr. Sie ist voller Angst und versucht hektisch Hilfe zu bekommen. Plötzlich bemerkt sie, dass die Gefahr bereits im Haus ist, oder bereits neben ihr und nicht bezwungen oder verhindert werden kann, oder dass sie bereits verloren ist. Die Träumerin erwacht keuchend, mit laut pochendem Herzen.“

„Der Traum vom Räuber hat auch einen starken, körperlichen Aspekt. Er wird oft von Angstschweiß, Krämpfen, rasselndem Atem, Herzklopfen und manchmal mit Weinen und Stöhnen vor Angst begleitet. Man kann sagen, dass der Verursacher des Traumes der Träumenden subtile Botschaften vermittelt, die das neurologische und autonome Nervensystem der Träumenden angreift und ihr damit die Wichtigkeit der Angelegenheit mitteilt.“

„Die Widersacher im „dunklen Traum“ bezeichnen die Träumenden als „Terroristen, Sittlichkeitsverbrecher, Nazis, Mörder, Diebe, Kriminelle, böse Männer, etc.“ Den persönlichen Umständen entsprechend wird der Traum auf verschiedenen Ebenen interpretiert.“

„Oft ist ein solcher Traum ein verlässlicher Indikator dafür, dass das Bewusstsein der Träumenden gerade beginnt, sich des inneren psychischen Räubers bewusst zu werden...“

„Der Traum ist ein Vorbote; die Träumende hat gerade entdeckt, oder entdeckt gerade eine vergessene und eingeschlossene Funktion der Psyche und beginnt diese zu befreien.“

„Der Traum vom dunklen Mann teilt der Träumerin mit, in welcher schlimmen Lage sie sich befindet. Er erzählt über eine grausame Einstellung gegenüber der Träumerin. Wie Blaubarts Frau, kann sich die Träumende über die „Schlüsselfrage“ der Angelegenheit bewusst werden und wenn diese ehrlich beantwortet wird, freikommen.“

Der Traum vom dunklen Mann tritt dann auf, wenn eine Einweihung – eine psychische Veränderung von einer Ebene des Bewusstseins und des Verhaltens zur einer anderen, energetischeren Ebene des Bewusstseins und der Handlungen unmittelbar bevorsteht. Diese Einweihung bildet einen Durchgang, der die Träumende auf den Übergang zu einer neuen Art des Wissens und Seins vorbereitet wird.“

„Träume sind Portale, Eingänge, Vorbereitungen und Übungsschritte zum nächsthöheren Bewusstsein.“

„Darüber hinaus sind Dunkler-Mann-Träume Alarmsignale. Sie sagen: Pass auf! Etwas in der äußeren Welt ist absolut nicht in Ordnung. ...Die Bedrohung, die von dem Traum ausgeht, dient als Warnung für uns alle – wenn du nicht Acht gibst, wird dir etwas genommen werden! Die Träumende muss eingeweiht werden, damit, was auch immer ihr genommen wird, sie es bemerken kann, es verstehen und damit umgehen kann.“

„In der Geschichte von Blaubart sehen wir eine Frau, die unter den Bann des Räubers fällt, sich selbst erweckt und entkommt, und nach dieser Erfahrung weiser als zuvor ist. Die Geschichte erzählt von Transformation durch Wissen, Einsicht, Mitteilung und entscheidende Handlung. Wir müssen die Geheimnisse lüften und dabei unsere Fähigkeiten benützen, um aushalten zu können, was wir sehen. Und danach müssen wir unsere Stimme und unsere Weisheit benutzen, um zu tun, was in Bezug auf das, was wir sehen, getan werden muss. Wenn die Instinkte stark sind, bemerken wir intuitiv den inneren Räuber durch sehen, riechen und hören... wir ahnen seine Präsenz, hören sein Nähern und halten ihn durch unsere Handlungen fern. Bei Menschen, wo der Instinkt verletzt ist (rein rationale Menschen), kommt der Räuber über sie bevor sie überhaupt merken, dass er präsent ist. Wir wurden gelehrt, nett zu sein, blind zu sein und missbraucht zu werden. (Wir wurden hypnotisiert um unser Fleisch und unsere Haut aufzugeben.)“

„Die Jungen und die Verletzen sind nicht eingeweiht. Sie wissen nicht viel vom dunklen Räuber und sind deshalb leichtgläubig. Aber glücklicherweise hinterlässt der Räuber, wenn er kommt, unfehlbare Spuren in Träumen. Diese Spuren können möglicherweise zu seiner Entdeckung, Gefangennahme und schlussendlich zu seiner Beherrschung führen.

Wilde Wege lehren die Menschen, nicht „nett“ zu handeln, wenn es gilt, ihre Seele zu beschützen. Die instinktive Natur weiß, dass in einer solchen Situation „süß“ zu sein, den Räuber nur lächeln lässt. Wenn die Seele bedroht wird, ist es nicht nur akzeptabel, eine Grenze zu ziehen, es ist sogar notwendig.

Der große Sufi Scheich Ibn-al-`Arabi schreibt über dieselben Erfahrungen und William Chittick übersetzte und kommentierte die Sufi-Lehren in „The Sufi Path of Knowledge" (Der Sufi-Pfad des Wissens). Die folgenden Auszüge sind sowohl al-`Arabis als auch Chitticks Bemerkungen, aber ich werde den Text nicht durch eine Differenzierung erschweren. (Lest einfach das Buch): (Anm.: d. Ü.: scheinbar ist vor diesem Buch keine deutsche Übersetzung erhältlich)

“Sind sie gleich,” fragt der Koran, “jene die wissen und jene die nicht wissen? (39:9)“

“Wissen ist die göttliche Eigenschaft des Allumfassens, deshalb ist es die großartigste Gabe Gottes. ...Für den Menschen, dem Sucher nach Wissen, ist der Erwerb von Wissen endlos, da die Objekte des Wissens endlos sind. Das ist das Geheimnis zur Glückseligkeit des Menschen. Wissen, das höchste Gut, ist auch das größte Glück und die größte Freude. Der nie endende Kreislauf des menschlichen Lebens in der nächsten Welt muss mit konstantem Wachstum im Wissen erklärt werden.“

Für die Glückseligen ist dieses Wissen mit ihren eigenen Seelen völlig kongruent und harmonisch, da sie in dieser Welt durch Vertrauen und Praxis geformt wurden, und infolgedessen steigt durch jedes Wachstum im Wissen auch die Glückseligkeit. Für die Bemitleidenswerten ist das Wissen über die Dinge, wie sie wirklich sind, eine brennende Qual, da es ihrem Glauben und ihren Methoden in dieser Welt widerspricht. Jedes neue Wissen – jede neue Selbstenthüllung, die erkennt was es ist – ist eine neue Misere.

„Enthüllung führt zu Wissen über die aktuelle Situation.“

Und was sehen wir?

„Wir sehen, dass sich Gott tatsächlich in den Formen manifestiert, die den Kosmos zusammenhalten – und unseren Geist. Gott „denkt sich überall sich Selbst“; wo immer man hinsieht, nimmt man seinen „Traum“ wahr. Deshalb lieben wir Gott in allem, was wir lieben. Gott enthüllt sich in jeder Form, das macht es notwendig, dass wir Ihn in JEDER Form lieben, die wir lieben. Deshalb ist der gesamte Kosmos sehr großmütig zu seinem Wesentlichen. Es gibt keine Reihung der Vorzüglichkeiten in ihm. Eine Made und der erste Intellekt sind in der Vorzüglichkeit des Wesentlichen dasselbe. Reihungen der Vorzüglichkeiten werden erst innerhalb der Formen gebildet, die die Bestandteile der Ebenen bilden.“

„Der Barzakh oder der Atem des Alles ist eine Wesenheit die weder existiert noch nicht existiert; es ist die Phantasie, die Er ist/Er nicht ist. In diesem dazwischenliegendem Bereich geht jede Eigenschaft notwendigerweise zurück zu Gott, der der Ursprung jeder Wirklichkeit ist, sogar der Realität der „Nichtexistenz“.“

„Das Alles unterzieht sich der Bewegung in Stadien, um unsere Entitäten zu erschaffen, so wie die Nummer „Eins“ sich der Bewegung unterzieht, auf anderen Ebenen jene Entitäten zu manifestieren.“

Was soll nun unsere Antwort auf dieses SEHEN sein?

„Gerechtigkeit bedeutet, alles an seinen richtigen Platz zu stellen, während Weisheit bedeutet, in jeder Situation richtig zu handeln. Richtig zu Handeln ist ohne die Einsicht über die richtigen Verhältnisse nicht möglich. Der „Weise“ oder der „Besitzer von Weisheit“ ist derjenige, der tut was richtig ist, für die Richtigkeit, wie sie richtig ist.

„Der Prophet sagte, „Gebt jedem, der ein Recht hat, sein Recht“. Hier könnte das Wort auch mit „richtigem Anteil“ verstanden werden. Das Recht eines Menschen oder eines Dings ist jenes, was er auf der Basis seiner Natur im Einklang mit den Gesetzen verdient.“

„Derjenige, der jedem Ding seinen Anteil gibt, ist nicht nur weise, er ist auch freundlich.“

„Die göttliche Wurzel der Freundlichkeit ist, dass Gott die Welt erschuf, um die Eigenschaften Seines Namens zu manifestieren, und jeder dieser Namen verlangt nach speziellen Situationen. Unter diesen Namen sind auch die „zweiten Ursachen“, oder „erschaffenen Dinge“ des Kosmos. Gott schuf die zweiten Ursachen aus einem Grund, und die Freundlichen geben ihnen ihren Anteil. Das heißt, jeder Realität seine richtige Funktion zu lassen. Derjenige, der wünscht, die zweiten Ursachen zu „vernichten“, zeigt Unfreundlichkeit gegenüber Gott.

„Der göttliche Mensch der Freundlichkeit ist der, der bejaht, was Gott bejaht hat, an der Stelle, wo Gott es bejaht hat und auf die Art, wie Er es bejaht hat.“

„Gott hat die zweiten Ursachen nicht ziellos errichtet. Er wollte, dass wir für sie eintreten und uns auf sie verlassen, mit göttlichem Vertrauen. Die göttliche Weisheit macht dies klar... Also ist derjenige der göttliche und freundliche Weise, der die zweiten Ursachen dorthin stellt, wo Gott sie hingestellt hat. Niemand vernichtet die zweiten Ursachen, außer derjenige, der ignorant darüber ist, dass Gott sie dorthin gesetzt hat. Niemand bejaht die zweiten Ursachen, außer ein großer, studierter Meister, ein Mensch von Freundlichkeit im Wissen über Gott.“

„Der Weise unter Gottes Dienern ist der, der jedes Ding an seinen Platz stellt und es nicht über seine Stufe stellt. Er gibt allem, das einen Anteil hat, seinen Anteil, und richtet nichts nach seiner individuellen Sehnsucht oder Laune ein. Der Weise betrachtet seinen Aufenthalt als das, wo Gott ihn auf bestimmte Zeit niedergelassen hat und er sieht, ohne Erhöhung und ohne Minderung, die Weite der Handlungen innerhalb seines Aufenthalts, die Gott ihm innerhalb des Gesetzes festgelegt hat. Dann bewegt er sich auf die Art, die ihm erklärt wurde und lässt niemals die Waage, die für ihn bei seinem Aufenthalt eingerichtet worden ist, aus der Hand gleiten.“

Wie weiß man, wan etwas in seiner Wurzel, wirklich IST, und was sein Anteil ist?

„Er weiß es durch die Art der Situation indem er seine eigene Existenz bezeugt.“

Anders gesagt, lernen wir „Fahrradfahren“ indem wir Fahrrad fahren. Wenn wir ernsthaft Fragen des Universums stellen, ohne Vorurteile, Vermutungen oder Erwartungen, werden unsere Leben beginnen, die Antwort zu „bilden“.

Das sind: die Ereignisse, Umstände und Beziehungen in unseren Leben sind eine Spiegelung der Präsenz des Realen. Im Lernen, die Zeichen zu LESEN, die Symbole unserer Realität, liegt, dass wir zu der Fähigkeit gelangen, „jeder Sache seine Bedeutung beizumessen“. Derjenige, dessen Seele ein unverzerrter Spiegel ist, der ist ein wahrhaft glücklicher Mann. Abu Bakr schrieb: „Ich habe nichts gesehen, ohne Gott davor gesehen zu haben.“

Der Besitzer des Enthüllten weiß, dass er immer-erschaffend ist und es immer war, obwohl es ihm nicht bewusst war. Aber es ist nicht so, dass er aus seinem eigenen, beschränkten Willen und Verlangen „immer-erschaffend“ ist, sondern eher so, dass er zum Wissen gelangt, dass das Alles DURCH ihn immer-erschaffend ist, obwohl er dies früher nicht gewusst hat.

In diesem Sinne wurde das Konzept, „man erschafft sich seine eigene Realität“ sehr ernsthaft zur Bedeutung verzerrt und korrumpiert, dass „wenn man nur freundliche Gedanken denkt, Affirmationen spricht oder absingt, oder nichts anderes sieht, als das, was man im Leben will, dann wird es geschehen!“ Nicht ist von der Wahrheit weiter weg als das. Diese korrumpierten Lehren führen in Wirklichkeit zum gravierendsten Fehler der Unfreundlichkeit gegenüber Gott, der bedeutet, wirklich zu VERMEIDEN, jedem Ding seinen Anteil zu geben, was üblicherweise zu eher unangenehmen Auswirkungen führt, wie an meinem Beispiel zu sehen ist. Ich glaubte so stark an „Geben bis es wehtut“, und an „die andere Wange hinhalten“, und an „Liebe und Licht zu senden“, dass es mich fast umbrachte, als ich es schließlich SAH!

Gott befiehlt dem Menschen, der diese Enthüllung besitzt, „jedem Ding seinen Anteil zu geben“, in jener Form, in der Gott „jedem Ding seine Schöpfung in seiner Form gab“. Dann wird keine Forderung durch irgendein erschaffenes Ding gegen ihn gerichtet werden, so wie keine Forderung durch ein erschaffenes Ding gegen das Alles gerichtet wird. Das ist der Vorteil dieser Enthüllung.

Was bedeutet das praktisch? Es bedeutet, dass wir durch jedes Ereignis und durch jede Beziehung unseres Lebens, unabhängig davon, ob es unsere Subjektivität mag oder nicht, lernen zu erfüllen, was „passend“, oder objektiv ist, und dabei verhindern zu lernen, was „verboten“, oder subjektiv ist.

Unser Geist, verpackt im „Schleier der zweiten Ursachen“, oder der „materiellen Existenz“, kennt oft den Grund der Dinge nicht. Auf der anderen Seite sagt uns unsere Vernunft oft, dass das Ding die Substanz selbst ist. Wenn wir etwas sinnlich Schönes und Erfreuliches erfahren, können wir fälschlicherweise annehmen, dass es schön und erfreulich in seinem Grund ist. Ein Beispiel dafür sind opulente, fette Süßigkeiten, im Gegensatz zu gesundem, nahrhaftem Gemüse. Dieselbe Regel passt auch für Ereignisse und Beziehungen in unserem Leben. Angelegenheiten und Persönlichkeiten durchdringen sich gegenseitig und vermischen und vermengen sich, sodass es schwierig wird auseinanderzuhalten, was unsere Wahrnehmung und was der Grund der Dinge ist. Aber das ist unsere Aufgabe.

Unsere Aufgabe ist es, die Eigenschaften von Jedem und Allem, was wir erfahren, zu bestimmen, die „Lichter der unsichtbaren Dinge“ zu sehen, die Lichter des Wissens“, die Beseitigung der dunklen Ignoranz aus unserer Seele.

Und wieder müssen wir die Frage stellen: was sind die „einfachen karmischen Einsichten?“ Was bedeutet, „jedem Ding seinen Anteil zu geben?“

Wo immer du dich auch hinwendest, da ist das Gesicht Gottes.

Als ich die Dunkelheit sah, den Horror der Realität, in der wir leben, sah ich ein Gesicht Gottes.

Im Arabischen bedeutet das „Gesicht“ von etwas, dessen Essenz oder Realität. Zu sagen, Gott wendet Sein Gesicht jemanden zu heißt, dass Er Seine Realität für diese Person durch Selbst-Enthüllung manifestiert. Wenn man sich entscheidet, als das einzige Gesicht Gottes das „Gute und Liebende“ zu sehen – dann wird sich das andere Gesicht im Leben auf andere Art manifestieren. Es ist ein wenig wie in jemanden „verliebt“ zu sein, der bestimmte Charaktereigenschaften hat und man versucht diese zu verändern oder es „in Kauf zu nehmen“ (das wird oft durch wesentliche Veränderungen in einem selbst erreicht). Du LIEBST DIESEN MENSCHEN NICHT WIRKLICH SO, WIE ER/SIE IST. Dasselbe stimmt für die Liebe Gottes. Wie können wir ihn möglicherweise LIEBEN, wenn wir eine volle HÄLFTE seines Wesens verleugnen, wenn wir uns als Richter aufspielen und darüber urteilen, welcher Teil des Universums, welcher Teil der Existenz, welcher Teil GOTTES akzeptabel und in Ordnung ist?

Wisst, dass die Liebe nicht die Gesamtheit der Liebenden aufnehmen kann, solange nicht Gott, oder jemand der Seinen, der Geliebte ist. Keine andere Liebe kann ein menschliches Wesen vollkommen aufnehmen. ...Wenn er diesen Menschen liebt, gibt es nichts in ihm selbst, was nicht dem entsprechenden Teil des Geliebten entspricht. Es bleibt nichts übrig... Seine nach außen gerichtete Dimension ist von der nach außen gerichteten Dimension des Geliebten verzückt, und seine nach innen gerichtete Dimension von des Geliebten innerer Dimension. Seht ihr nicht, dass Gott offenbar und nicht offenbar ist? Deshalb nimmt die Liebe Gottes und die Liebe der Seinen die Menschen völlig auf.

Gott ist der Grund aller „großmütigen Charakterzüge“. Er ist auch der Grund aller „gemeinen Charakterzüge“.

Da wir in göttlicher Form geschaffen wurden, nimmt der Mensch alle Namen Gottes an und hält in sich alle Charakterzüge Gottes. Die Aufgabe des spirituellen Reisenden besteht darin, die Namen und Charakterzüge Gottes vom Verborgenen ins Leben zu bringen, in perfektem Gleichgewicht und Harmonie. Alle Charakterzüge, sowohl die großmütigen als auch die gemeinen, die durch des Menschen Lüge in seiner inneren Geistesart manifest werden. Sie gehören in Wahrheit Ihm, nicht metaphorisch oder als Leihgabe. Auf dieselbe Art, besitzt Gott jeden Namen, mit dem Er Sich Selbst benannt hat – einschließlich der Schöpfung, des Leben Spendens, und des Tötens, des Vorenthaltens und des Schenkens, des Machens, der Irreführung, der List, des Hohns, der Entscheidung, der Verfügung, des Lachens, des Jubels, des Wunders, des freudvollen Empfangens, der Erniedrigung, des Vergebens, der Rache, der Barmherzigkeit, des Zorns, usw., usw.

In einem Zustand der Verneinung des Rechts der sogenannten gemeinen Charakterzüge zu existieren, zu leben, sie als „Irrtum“, Rebellion“, oder „satanische Blendung“ zu bezeichnen, ist die Verneinung der Hälfte der Existenz, der Hälfte Gottes – Ihn zurückzuweisen, Ihn NICHT zu lieben; nur die Teile zu lieben, die der beschränkte menschliche Geist als „akzeptabel“ bezeichnet, und die Teile, die „unangenehm“ und unerwünscht für die fleischliche Bequemlichkeit sind, zu „hassen – das ist subjektive Liebe nur des Teiles des Selbst, der „akzeptiert“ werden kann. Und das ist der Knackpunkt. Das eigene Selbst zu AKZEPTIEREN, mit all seinen vielen Teilen. Das bedeutet NICHT, das man jeden negativen Charakterzug „manifestiert“, es bedeutet, dass man akzeptiert, liebt, und immer versucht, die großmütigen Charakterzüge zu manifestieren und die Gemeinen Züge produktiv kanalisiert. Alles was ist objektiv zu lieben, unkonditioniert, beides, sowohl das Licht und die Dunkelheit und NIEMALS den freien Willen anderer zu stören, was immer auch gewählt wird zu tun oder zu sein, wie sie meinen es passt, ist einer der Schlüssel; eines der „einfachen Verständnisse“.

Natürlich gilt es auch, zur selben Zeit, die Verletzung des eigenen freien Willens zurückzuweisen. Man muss nicht „gegeneinander“ handeln, man handelt in solchen Fällen „für die eigene Bestimmung“. Hier gibt es eine weitere Illustration aus dem „Gospel des Sri Ramakrishna:

„Der Meister spricht zu seinen Schülern: Lasst mich euch eine Geschichte erzählen. In einem Wald lebte ein heiliger Mann, der viele Schüler hatte. Eines Tages lehrte er sie, Gott in allen Wesen zu sehen, und deshalb verbeugte er sich tief vor ihnen.
Ein Schüler ging in den Wald, um Holz für das heilige Feuer zu holen. Plötzlich hörte er einen Aufschrei: „Geh aus dem Weg! Ein verrückter Elefant kommt!“
Alle außer dem Schüler des heiligen Mannes machten sich aus dem Staub. Er überlegte, dass der Elefant auch Gott in einer anderen Form war. Also warum sollte er dann vor ihm davonlaufen? Er stand ruhig vor dem Tier und begann, seine Lobpreisungen zu singen.
Der Mahut (Abrichter) des Elefanten rief: „Lauf weg! Lauf weg!“ Aber der Schüler bewegte sich nicht.
Der Elefant fiel ihn mit seinem Rüssel an, warf ihn auf die Seite und ging seines Weges.
Verletzt und verschrammt lag der Schüler bewusstlos auf dem Boden. Der Lehrer hörte was geschehen war und kam mit den anderen Schülern, um ihn in die Einsiedelei zurückzutragen. Mit Hilfe von etwas Medizin erlangte er bald wieder sein Bewusstsein. Jemand fragte ihn, „Du wusstest, dass der Elefant kommt; warum bist du nicht weggelaufen?“ „Aber“, sagte er, „unser Lehrer lehrte uns, dass Gott selbst alle Formen annimmt, von Tieren genauso wie von Menschen. Deshalb, weil ich dachte es war nur der Gott – Elefant, der kommt, lief ich nicht fort.“
Der Lehrer sagte: „Ja, mein Kind, es stimmt, dass der Gott – Elefant kam; aber der Gott - Mahut verbot dir, hier zu bleiben. Da alle Erscheinungen von Gott sind, warum hast du nicht auf Gott in dem Mahut gehört?“
Auf dieselbe Art wird in den Schriften gesagt, dass Wasser eine Form Gottes ist. Aber etwas Wasser wird zur Verehrung verwendet, etwas Wasser für das Waschen des Gesichts und etwas Wasser für das Waschen des Geschirrs und der schmutzigen Laken. Dieses Wasser kann nicht getrunken oder zur Verehrung verwendet werden. So wohnt Gott unzweifelhaft in den Herzen aller – heilig oder unheilig – gut oder böse – gerecht oder ungerecht; aber ein Mensch sollte nicht mit den Unheiligen umgehen, den Bösen, den Unreinen. Er muss ihnen nicht nahe kommen. Mit einigen von ihnen kann er ein paar Wort wechseln, aber mit anderen sollte er nicht einmal so weit gehen. Er sollte sich von solchen Leuten fern halten.
Ein Schüler fragte: „Meister, wenn ein böser Mensch jemanden Schaden zufügen will, oder es schon tut, sollen wir dann still bleiben?
Der Meister antwortete ihm: „Ein Mensch, der in der Gesellschaft lebt sollte den Zorn vortäuschen um sich vor Leuten mit bösen Gedanken zu schützen. Aber er sollte niemandem Schaden zufügen, da er den Schaden dann gleicherarts für sich selbst erwarten kann.“

Gott schafft das Gute und das Böse, das Hässliche und das Schöne, das Reine und das Betrügerische, das Moralische und das Unmoralische.

Wie anerkennen wir nun ALLE diese Eigenschaften? Wie LIEBEN wir GOTT in all seinen vielen Teilen; wie geben wir jedem Ding seinen Anteil?

Manifestieren wir ALLE diese Eigenschaften? Die Antwort ist „Ja und Nein“.

Und zwischen diesem Ja und Nein liegen all die Gefahren, die uns auf dem Weg begegnen.

Es ist einfach, den Fehler im Denken zu machen, „da es nur ein Wesen gibt, das alle Dinge durchdringt, ist Gott in allem präsent, im Guten genauso wie im Bösen. Deshalb gibt es keinen Unterschied zwischen Gut und Böse und alles ist erlaubt“.

Wir müssen sehen, dass das Böse auf seiner eigenen Stufe real ist, und genauso existiert, dass der Mensch es als real wahrnimmt, so wie sich selbst – so wahrnimmt, dass er durch seine eigene Natur gedrängt wird zwischen dem geraden Pfad zu wählen, der zu Gleichgewicht, Harmonie und Glückseligkeit führt, und dem gekrümmten Pfad, der zu Ungleichgewicht, Unausgeglichenheit und Elend führt.

Aus Gottes Sicht sind alle Pfade „gerade“, aber das ist der Blickwinkel Gottes als Wesen, das alle Namen und Möglichkeiten beinhaltet. Es ist NICHT der Standpunkt Gottes als Führer, der die Perfektion und Glückseligkeit der Menschheit ersehnt.

Vom Standpunkt eines reinen Wesens aus, existiert nichts als das Gute. Sobald jedoch die Existenz mit in Betracht gezogen wird, vermischt sich das Gute definitionsgemäß mit dem Bösen. Menschliche Wesen umgeben sich nicht mit reinen Wesen und sind mit Entscheidungen zwischen Gut und Böse konfrontiert. Menschliche Wesen stehen im Kosmos im Kontext mit anderen existierenden Formen und sind dazu angehalten, ihre Wahl zu treffen; das Gute, das Bessere, das Böse, das Schlechte. Obwohl Gott alles Gute und alles Böse als reines Gutes manifestiert, kann das Verhältnis dieser Kriterien, durch die Natur der Dinge eingerichtet und von Gott gewollt, nicht als gleich, in Bezug auf die menschlichen Wesen, bezeichnet werden. Deshalb können wir nicht der Realität von Gut und Böse in unserer momentanen Situation entfliehen.

Menschliche Wesen sind gedrängt, in jeder Phase ihrer Existenz in dieser Welt zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Die zweiten Ursachen setzen die Gründe für die Eigenschaften Seiner Namen voraus, und der Kosmos ist mit ihnen angefüllt, lebensspendend und tötend, vergebend und rächend, aufbauend und erniedrigend, führend und irreführend auf allen Arten von Ebenen. Immer wenn Interessen menschlicher Wesen ins Spiel kommen, sehen die Menschen die zweiten Ursachen entweder als gut oder böse an. Deshalb müssen menschliche Wesen IMMER Gottes Standpunkt von ihrem eigenen separieren. Im Versuch, ein Verständnis darüber zu erlangen, werden viele Leute wahnsinnig.

Da es in der Existenz nichts, als das Gute gibt und alle Wege zu Gott führen, sind alle Charakterzüge großmütig und keiner davon ist gemein. Aber die Charakterzüge sind nur in Bezug auf ihren ontologischen GRUND nobel. Sobald die vier Ebenen von Gut und Böse in Betracht gezogen werden, sind einige Züge großmütig und einige gemein.

Um den Unterschied zwischen nobel und gemein in Bezug auf das ultimative Glück herauszufinden, brauchen menschliche Wesen Scharfsinnigkeit.

Scharfsinn ist ein göttliches Licht, das Gott demjenigen gibt, der Vertrauen in sein Auge der Einsicht hat, wie das Licht, das dem Auge der Sicht zugehört. Wen jemand Scharfsinn besitzt, ist dieses Zeichen wie das Licht der Sonne, durch das Sinnesobjekte sichtbar werden. Wenn das Licht der Sonne unverhüllt ist, unterscheidet die Sichtweise die Sinnesobjekte. Sie unterscheidet das Große vom Kleinen, das Schöne vom Hässlichen, das Weiße vom Schwarzen, Roten und Gelben, das Bewegte vom Unbewegten, das Ferne vom Nahen und das Hohe vom Tiefen. Auf dieselbe Weise unterscheidet das Licht des Scharfsinns mittels Vertrauen das Lobenswerte vom Tadelnswerten; die Bewegungen der Glückseligkeit betreffen auch die Bewegungen des Elends.

Ein paar Scharfsinnige haben einen Punkt erreicht, wo sie, indem sie die Fußspuren eines Menschen am Boden betrachtend – sagen konnten, ob der Verursacher der Spuren – obwohl dieser schon längst vorbeigegangen war - eine glückliche, oder eine elende Person war. Spurenleser tun ihre Arbeit auf ähnliche Art.

Das Licht des Scharfsinns kommt direkt von Gott, sozusagen von der Quelle. Deshalb ist es möglich, nicht nur die Gute, sondern auch die Böse Seite zu sehen.

Anders gesagt, IST das Licht des Scharfsinns die Fähigkeit, OBJEKTIV zu SEHEN.

Und ganz offensichtlich erhalten wir diesen Scharfsinn durch Wissen.

Q: (MM)Bekommt man durch die Aufnahme von Wissen nicht größeren freien Willen?

A: Ja!! Ja!!

Q: (L) Anders gesagt machen dich Wissen und Bewusstsein von der Tatsache bewusst, welche Handlungen tatsächlich Handlungen des freien Willens sind, und deshalb weißt du, oder vermutest du den Unterschied zwischen der Lüge und der Täuschung und Wahrheit, und deshalb hast du die Kontrolle über dein Leben?

A: Ja.

Wir beginnen also eine Ahnung davon zu bekommen, wie man „jedem Ding seinen Anteil“ geben kann. Es beginnt sich das Konzept zu formen, dass man fähig werden sollte, die versteckten Signaturen sowohl die von anderen Menschen, als auch die in unseren eigenen Leben zu „lesen“ und auf die Art zu reagieren, die die verschiedenen Eigenschaften, unsere und die anderer, so kanalisiert, dass unsere Taten „lobenswert“, im spirituellen Sinne werden.

Aber dies lässt den wichtigen Punkt vermissen, dass es, am Ende, eine ENTSCHEIDUNG ist. Freier Wille ist, wie die Cassiopaeaner sagten, das wichtigste Gesetz der gesamten Schöpfung.

19.9.1998

Q: (L) Okay, Eddie schreibt: „Laura machte verschiedene Bemerkungen über die Liebe, die mich verwirrten. Ich verstehe nicht, warum das Geben von Liebe, ohne dass man darum gebeten worden ist, schädlich statt förderlich sein soll.“ Könnt ihr das kommentieren?

A: „Geben“ ist in einem solchen Fall nicht Geben.

Q: Wenn man also Liebe gibt, ohne darum gebeten worden zu sein, dann gibt man NICHT?

A: Du nimmst, wie immer.

Q: Wenn wir nehmen, was nehmen wir?

A: Energie, á la STS.

Q: Wie kann es sein, dass man jemandem Energie nimmt, indem man liebt, ohne darum gebeten worden zu sein?

A: Weil ein STS - Gefäß nicht lernt, wie man ein STO - Kandidat wird, indem es die Notwendigkeiten anderer bestimmt.

Q: Ich verstehe nicht wie man diese Energie aufnimmt?

A: Das ist eine Handlung der Selbsterhöhung. Wenn jemand „gibt“, wo keine Nachfrage und deshalb kein Bedarf besteht, verletzt er den freien Willen! Und nebenbei, welche andere Motivation könnte möglicherweise in einem solchen Szenario noch zu finden sein?!? Denke genau und objektiv darüber nach.

Q: Ich würde mir denken, dass wenn jemand in einem solchen Szenario jemandem Liebe gibt, der nicht darum gebeten oder gefragt hat, scheinbar ein Wunsch besteht, den anderen zu ändern, d.h. ein Wunsch nach Kontrolle.

A: Du hast es!!!

Q: Nun schreibt er weiter: „Ja, alles ist Lektionen und wenn jemand seinen Pfad gewählt hat, sollte er ihn auch gehen und auf seine Art lernen können. Aber sagen wir, folgendes geschieht jemandem, den du wirklich liebst. Und sagen wir weiter, dass dieser Jemand in einer Phase seines Lebens steckt, dass seine Gedanken ihn dahin bringen, einen, sagen wir, Mord zu begehen. Glaubst du nicht, dass wenn du diesem Jemand deine Liebe sendest, sogar wenn unbewusst, dass dies nicht die nötige Energie (Einfluss) vorhalten könnte, um den Mord nicht wahr werden zu lassen?“ Kommentar bitte.

A: Nein, nein, nein!!! Wenn überhaupt, könnte solch ein Energietransfer nur den Effekt verstärken.

Q: Wie?

A: Unausgeglichene Wellen könnten den Empfänger treffen.

Q: Ich denke, dieser Satz, den Eddie verwendete, ist der Schlüssel: „ Glaubst du nicht, dass wenn du diesem Jemand deine Liebe sendest, dass dies nicht die nötige Energie“ ,und in Klammern schreibt er das Wort “Einfluss“ , das die Kontrolle des Benehmens der anderen Person beinhaltet, „vorhalten könnte, um den Mord nicht wahr werden zu lassen“. Also sieht es so aus, dass hier ein Wunsch nach Kontrolle über die Handlungen der anderen Person besteht.

A: Ja.

Q: Aber seine Absicht ist ausschließlich gut gemeint, weil er einen Mord verhindern will. Was wie das Retten von Leben ist, wie wenn man den Geliebten vor dem Gefängnis rettet. Also SCHEINT die Absicht nur gut gemeint. Macht das nicht einen Unterschied?

A: Haben wir Karma vergessen?

Q: Nun, wir beide, Sylvia und ich, haben schon gemeint, dass wir solche Situationen nicht immer urteilen können, weil wir nichts darüber wissen. Wir können es nicht wissen. Angenommen das potentielle Opfer ist ein Adolf Hitler Typ oder der potentielle Elternteil eines solchen, oder so jemand dieser Art, und dann würde dieser Mord durch das Opfer zweier Leben viele Menschenleben retten; oder der Mord soll aufgrund karmischer Verwicklungen geschehen müssen, die für Mörder und Opfer essentiell sein könnten. Wir können solche Dinge einfach nicht WISSEN und deshalb darüber nicht urteilen.

A: Ja.

Q: Er schreibt: „Ich glaube, dass wenn wir nicht Liebe in die Welt aussenden, die egozentrische STS Energie dominieren wird.

A: Warum sollte jemand Liebe senden wollen? Mit welcher Motivation?

Q: Um unsere Vorstellung davon, was sein soll, zu verändern. Die Folgen unseres Urteiles darüber, wie die Welt zu sein hat, zu kontrollieren.

A: Genau. Es wird von Schülern nicht erwartet, die Architekten der Schule zu sein.

Q: Wenn man also versucht, Einfluss jeglicher Art auszuüben, dann versucht man, tatsächlich Gott zu spielen und nimmt die Entscheidung auf sich, dass irgendetwas im Universum nicht richtig ist, was man selbst in Ordnung bringen muss, was zum Urteil führt.

A: Ja, du siehst, man kann empfehlen, dass ist in Ordnung, aber versucht nicht, die Lektion zu verändern.

Q: Er schreibt weiter: „Ich denke, ein erleuchteter Mensch strahlt Liebe aus, wo immer er sich auch befindet, und das ohne darum gebeten zu werden. Es geschieht einfach, weil es das ist, was er ist – Liebe.“ Kommentar bitte.

A: Ein erleuchtetes Wesen ist nicht Liebe. Und ein Kühlschrank ist keine Autobahn.

Q: Was? Ihr sprecht in Rätseln. Das hab ich nicht verstanden.

A: Warum nicht?

Q: Das hat nichts miteinander zu tun.

A: Genau!!!

Q: Was ist ein erleuchtetes Wesen?

A: Ein erleuchtetes Wesen.

Q: Was sind die Kriterien, um erleuchtet zu sein.

A: Erleuchtet zu sein.

Q: Wenn jemand erleuchtet ist, wie sind seine Eigenschaften?

A: Das führt nirgendwo hin weil du dich im Kreis drehst.

Q: Ich will nur kapieren, was ein erleuchtetes Wesen ist. Eddie und VIELE andere Leute denken, dass ein erleuchtetes Wesen LIEBE IST, und diese Liebe dann auch ausstrahlen, als Resultat, erleuchtet zu sein.

A: Nein, nein, nein, nein, nein. „Erleuchtet“ heißt nicht gut. Nur klug.

Q: Also gibt es erleuchtete Wesen im Dienst am Selbst (STS) und im Dienst an anderen (STO)?

A: Ja, wir denken im Verhältnis 50:50.

Q: Nun, was sind die Eigenschaften eines erleuchteten STO – Wesens?

A: Ein intelligentes Wesen, das nur gibt.

Q: Aber haben wir uns nicht vorhin mit der Idee des nicht Gebens an jene, die nicht gefragt haben, beschäftigt, also was geben sie und wem geben sie es?

A: Allen; denen die fragen.

Q: Gut. Sylvia antwortete ihm: „Eddie, danke, dass du das Paradoxon des Konzepts des Ausdrucks der Liebe zwischen dem Standpunkt der Cassiopaeaner und dem, was viele Menschen glauben zu wissen, aber tatsächlich nur WISSEN, was sie erfahren, aufzeigst. Ich denke, es muss für die Cassiopaeaner sehr schwierig sein, ein entsprechendes Verständnis in unsere 3. Dichte oder Dimension zu vermitteln. (...) Meine Sicht auf dieses Paradoxon ist jene: Wenn jemand Liebe als natürliche Folge ins Universums ausstrahlt, dann ist dies nicht bewusst limitiert oder gelenkt – ich zumindest, als Beispiel, kann das nicht. Das ist nur die Art, wie viele Menschen das Los der „Zeit“ leben. Gruppen oder Individuen auszuschließen liegt über meinem Verständnis und würde sicherlich meine Erfahrung, Liebe zu senden, beeinträchtigen. Solange man nicht Bodhisattva ist, kann Liebe wahrscheinlich nur dann mit größerer Intensität auf etwas gerichtet sein, wenn sie auf ein Individuum gerichtet wird; wie kann man wissen, ob der auch Empfänger in der Lage ist, die Liebe zu empfangen? (...) Und ich denke, „empfangen“ ist ein Schlüssel: der Empfänger kann entweder unbewusst bleiben, oder die Liebesenergie zurückweisen – freie Entscheidung.

A: Ja.

Q: Wenn das „Liebesenergie“ IST, wird sie dann durch die STS – Kräfte korrumpiert?

A: Vielleicht.

Q: „Dem Universum Liebe geben“ könnte im Allgemeinen der beste Weg sein, und wenn diese Liebe an einen Geliebten gerichtet wird, KANN das sehr effektiv sein, könnte also die Liebe des Universums GENAUSO effektiv sein?

A: Im Universum geht es um Gleichgewicht. Genug gesagt!

Habt ihr das fettgedruckte besonders wahrgenommen? Das erste war:

Weil ein STS - Gefäß nicht lernt, wie man ein STO - Kandidat wird, indem es die Notwendigkeiten anderer bestimmt.

Und das zweite war:

Wenn überhaupt, könnte solch ein Energietransfer nur den Effekt verstärken. ...
Unausgeglichene Wellen könnten den Empfänger treffen.

Ich denke, wir kommen hier auf etwas drauf. „ Ein STS - Gefäß lernt nicht, wie man ein STO - Kandidat wird, indem es die Notwendigkeiten andere bestimmt.“ Das ist, in seiner Essenz, URTEIL. Eine Meinung zu haben, zu unterscheiden, zu entscheiden, mit wem du und mit wem du dich nicht verbinden willst, wen du magst oder nicht magst und all die verschiedenen Arten von Pseudourteilen, die wir Tag für Tag machen und dabei schuldig glauben, dass wir urteilen, obwohl wir in Wahrheit nur eine Entscheidung treffen, sind eindeutig KEIN Urteil.

Was heißt urteilen? Die Bedürfnisse eines anderen zu bestimmen – und dann auf Basis dieses Beschlusses zu HANDELN. Das führt dazu, eine bestimmte Art von Energie „auszusenden“ – ob es jetzt „Liebe und Licht“ ist, oder „die andere Wange hinzuhalten“, oder „noch eine Runde zu drehen“, oder zu bezeugen, jemanden „retten“ zu wollen – all dieses beinhaltet eine „Bestimmung der Bedürfnisse anderer“, und eine Handlung, die ohne ehrliches Fragen, auf Seelenebene, gesetzt wird.

Nun, viele Menschen manipulieren, um „Energie“ zu bekommen. Das ist nicht fragen. Betteln, Flehen, mitleiderregendes Handeln, Hilflosigkeit, Tollpatschigkeit oder Versagen sind alles Wege, Energie zu rauben. Und was ist das Ergebnis?

...wenn überhaupt, könnte solch ein Energietransfer nur den Effekt verstärken. ...Unausgeglichene Wellen könnten den Empfänger treffen.

Das bedeutet, auf sehr reale Weise, dass viele der Handlungen auf dieser Erde, die als „wohlwollende Taten“ gelten, aus der ERNÄHRUNG der STS – Hierarchie bestehen. Es ist ungefähr so, wie in einer „codeabhängigen“ Beziehung. Des Missbraucher kann nicht ohne deine Erlaubnis missbrauchen. Nicht nur das, alle Aktivitäten, diese oder jene Gruppe zu „retten“, die Erde und seine Bewohner mit „Liebe und Licht“ zu bombardieren, kann nur dazu dienen, die Negativität zu steigern, die Dunkelheit und das Kontrollsystem, weil ohne darum gebeten worden zu sein, oder gegen jene zu handeln, deren Entscheidung es ist, zu betrügen, zu kontrollieren oder falsch zu informieren, bedeutet, ihren freien Willen zu verletzen, indem man „gegen“ sie agiert, sogar wenn die Absichten „gut“ sind. Deshalb ernährt man sich von dieser Energie und steigert dabei die Energie im Dienst am Selbst.

Wir wollen alle unsere Lieben vor Fehlern im Urteil oder in den Taten „beschützen“. Wir alle sterben innerlich ein bisschen, wenn wir sehen, wie unsere Kinder Wege beschreiten, die für sie manchmal sogar tödlich sein könnten. Aber in Wahrheit können wir nur Ratschläge erteilen, wir können nicht gegen ihre Entscheidungen HANDELN, wenn sie aus dem Alter ihrer „Einwilligung“ herausgewachsen sind. Darin fallen so viele am Weg, indem sie nicht verstehen, wie sehr dies in der Gestalt von Hilflosigkeit „verkleidet“ ist und dabei unseren Sinn für Erbarmen und Mitgefühl hervorruft.

Wie viele von uns haben schon Zeit, Energie, Geld, Schutz, Essen, Gewand oder anderes gegeben, um einem „bemitleidenswerten“ Menschen zu helfen, nur um dann von ihm „aufs Kreuz gelegt zu werden“, oder „einen Dolchstoß versetzt zu bekommen“. Du sagst das geschieht dir immer wieder? Ja. Nicht nur das, es scheint, als ob sie immer mehr und immer größere Dinge wollen, immer mehr Leute, die immer stärker auf das Geld und die Energie anderer Leute ausgerichtet sind. Interessant, oder? Und was wird uns in unserer Religion gelehrt? Zu „vergeben“ und zu „vergessen“ und„die andere Wange hinzuhalten“ und „noch eine Runde zu drehen“ und wieder zurückzukommen, um sich noch eine Ladung abzuholen! Wir bleiben in unseren Beziehungen oder Situationen, weil uns jemand „Leid tut“. Wenn wir versuchen, uns daraus zu befreien, dann finden wir, dass die Intensität des Mitgefühls stärker, und das Weinen und Flehen einfach schrecklich wird!

3.5.1997

Q: Ich habe auch bemerkt, dass ein paar von uns mit Personen und in Beziehungen verwickelt sind, die, so scheint es, nur der Verwirrung, Entschärfung und auch der Verdrehung unseres Lernprozesses dienen, genauso wie dem Abziehen von Energie. Sie halten uns hauptsächlich im Stress, so dass wir unser Potential nicht ausleben können. Hat diese Beobachtung eine Bedeutung?

A: Sie ist elementar, meine liebe Knight!

Q: Ich habe eines gelernt, nämlich das, dass einen solche Individuen mit einer Art psychischem Haken befallen, der sich durch unsere mitfühlende Reaktion einhaken kann. Könnt ihr die Natur des Mitleids kommentieren?

A: Hab Mitleid mit denen, die Mitleid haben.

Q: Aber diejenigen, die bemitleidet werden, die das Gefühl von Mitleid erzeugen, haben nicht wirklich mit irgendjemand anderem Mitleid, als mit sich Selbst.

A: Ja...?

Q: Dann stimmt was mein Sohn gesagt hat, dass wenn man Mitleid hat, wenn man denen, die in der Dunkelheit leben, oder denen, die sich beklagen und ohne ihre eigene Anstrengung „gerettet“ werden wollen, die unter dem Missbrauch und der Manipulation stehen, Liebe und Licht sendet, ihnen dann im Wesentlichen die Kraft für ihre weitere Ausgrenzung, oder Rückzug in ihre Selbstsucht gibt? Dass man dann ihren Abstieg zum Dienst am Selbst unterstützt?

A: Du kennst die Antwort!

Q: Ja. Ich habe es immer wieder beobachtet. Wurden diese Individuen in unseren Leben auf Grund der extrem subtilen Natur ihrer Fähigkeit, Mitleid zu erwecken, ausgewählt, oder