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Teil 16
Alles was ist, sind Lektionen... oder er versteckte meine Seele... |
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Esoterisches Glossar
Die Welle
Einleitung
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He hideth my soul in the Cleft of the Rock Anmerkung: Dieses Kapitel als Hintergrund für die folgenden Ereignisse zu schreiben, war sehr schwierig, jedoch notwendig. An anderer Stelle dieser Webseite, wo ich über meine persönlichen Erfahrungen berichte, habe ich generell Details aus bestimmten offenkundigen Gründen vermieden – es ist schmerzhaft, sich daran zu erinnern. Ich bin immer darüber besorgt, ob ihr euch entweder langweilt oder bei persönlichen Angelegenheiten „wegdreht“ und deshalb habe ich versucht, nur die wichtigsten Punkte anzusprechen, die später in der Diskussion wieder aufkommen werden, während ich auch versuche, es so kurz wie möglich zu halten. Ertragt es bitte mit mir, und wenn ihr findet, dass es für euch nicht von Interesse ist, dann steht es euch natürlich frei, erst später, wenn es wieder um universellere Themen geht, zurückzukommen. Jedoch hat mir meine Erfahrung gezeigt, dass vieles von dem, was ich hier erzählen werde, nicht ausschließlich nur auf mich zutrifft. Als wir mich im letzen Kapitel verlassen haben, entschied ich gerade, dass ein Hirn zu besitzen unter Umständen nicht das Schlechteste sei, auch wenn der „Glaubenstrip“ es zu einem großen Maß als ein Opferstück verwendet hat, das hypnotisiert werden kann, damit es durch cerebrale Verwirrung wie ein Brezel verdreht und als Rechtfertigung von theologischem Nonsens verwendet werden kann. Ich erinnere mich, dass ich eines Tages eine Freundin in ihrem Büro besucht hatte. Auf ihrem Schreibtisch war ein Aufkleber mit der Aufschrift: Gott erschafft keinen Mist. Das traf mich. Es traf mich auf komische Weise, weil ich gerade genau an dem Punkt stand, wo ich darum kämpfte, von der Hypnose frei zu werden, die uns mitteilt, dass menschliche Wesen unfähig sind, ihr Hirn zu gebrauchen, um Gott entdecken und verstehen zu können und sie deshalb nur ihren Glauben haben müssen, und natürlich auch die heiligen Schriften – welche immer dies auf den verschiedenen Glaubenstrips sein mögen. Wie oft hörte ich Predigten darüber, dass das Gehirn einzig und allein das Instrument des Satans sei. Sicherlich, wenn wir über den „Geist des Räubers“ sprechen, können wir sehen, wie das eine Seite der Medaille ist. Aber nichtsdestotrotz war es mir ziemlich klar, dass alles, was auch immer existiert, innerhalb des Geistes Gottes existiert, wer oder was immer er/es sein mag, und deshalb auch eine Funktion im Finden Gottes hat. Indem ich dieses kleine Zeichen gelesen habe, wurde mir sonnenklar, dass ich so tief in den Glaubenstrip gefallen bin, dass ich wirklich schon Angst vor dem Denken hatte. Ich schämte mich wegen meiner Tendenz, Fragen zu stellen und fühlte mich wegen meiner Anlage, logisch analysieren zu können, außerordentlich schuldig. Eine der üblichen „hypnotischen Suggestionen“ auf dem Weg des Mönchs ist die, dass Denken nicht erlaubt ist. Denken führt zu Fragen, und das ungeschriebene 11. Gebot ist „Du sollst nicht fragen!“ Mit plötzlicher Klarheit dämmerte es mir, dass offenbar Teile unserer Schöpfung deshalb existieren, weil wir alle ein Hirn – erstaunliches Organ – aus einem Grund HABEN. (Ich weiß, dass ihr euch mittlerweile schon sicher seid, dass ich die langsamste Schülerin aller Zeiten bin!) Aber egal, dieses sich selbst beweisende Faktum, dass uns Gott unser Gehirn aus einem Grund gegeben hat, führte zum nächsten Gedanken: sollten wir unsere Gehirne nicht auch dazu verwenden, Gott zu ENTDECKEN, und nicht damit offensichtlichen Unsinn über Gott rechtfertigen, der uns als Tradition von Leuten weitergegeben wurde, die eindeutig nicht viel zur Verbesserung des Weltzustandes getan haben und eigentlich als die Schöpfer des Systems betrachtet werden können, das uns in dieses Schlamassel gebracht hat, in dem wir uns heute befinden, indem sie ihre Gehirne NICHT benutzt haben? Ungefähr zur selben Zeit geschah etwas sehr eigenartiges. Ich dachte nicht, dass es eine Entführung gewesen war. Erst im Nachhinein betrachtet sehe ich Hinweise, was es tatsächlich gewesen sein könnte. Aber es gibt auch andere Erklärungen. Wie schon gesagt, lebten wir in einer Hütte. Einer sehr kleinen Hütte. Mit unseren Betten, Ablagen und einer kleinen kombüsenartigen Küche war sie auch schon voll. (Wenn ich etwas aus dieser Zeit gelernt habe, dann wie man die perfekte Küche gestaltet!) Mein Bett war ein normales Doppelbett, mit einer Seite an die Wand geschoben. Zwischen dem Fußende des Bettes und der Babywiege war nur ein sehr schmaler Zwischenraum. Ich schlief auf der Innenseite, bei der Wand. Der einzige Weg aus dem Bett heraus war rückwärts aus dem Bett zu kriechen. Oder ich musste meinen Ex bitten aufzustehen, damit ich seitlich rauskommen konnte. In meinem damaligen Zustand war die Option Herauszukriechen eher schwierig und wenn ich einmal im Bett lag, dann steckte ich dort sozusagen die ganze Nacht über fest. Eines Nachts weckte mich etwas auf. Ich weiß nicht genau, was es war. Es war wie ein Ton, ein tiefer, brummender Ton, oder ein mattes Brausen, wenn man so will. Ich war SEHR schläfrig – fühlte mich fast betäubt, und so war es nicht leicht, meine Augen zu öffnen. Aber ich dachte, dass ich diese nächtliche Störung überprüfen sollte und so zwang ich mich, meine Augen zu öffnen und ich setzte mich im Bett auf, um mich umzusehen. Ich bemerkte etwas sehr seltsames, dass ich bis jetzt nicht genau erklären kann. Ich sah Licht. Aber es war kein gewöhnliches Licht. Es durchdrang die Hauswände und es schien, als ob überall auf der Wand Risse und kleine Löcher waren. Sicher schien es durch das Fenster herein, aber diese nadelartigen Strahlen, die durch die Wand herein kamen, waren wirklich seltsam. Sie waren fast fest, so wie Eiszapfen oder sogar kristallene Splitter. Ich war ein wenig verstört. Ich konnte mir nicht ausmalen, welches Licht so kraftvoll sein könnte, dass es durch die Risse in den Wänden scheinen konnte, die in jeder Hinsicht nahezu mikroskopisch waren. Nicht einmal das Sonnenlicht schaffte das, obwohl ich schon wusste, dass die Hütte solch feine Risse hatte. Der ganze Raum war augenscheinlich mit diesen kreuz- und quer laufenden Lichtstrahlen gefüllt. Als ich nun dieses äußerst seltsame Licht gesehen habe, was habe ich mir da gesagt? Ich sagte mir, dass es ein paar Freunde meines (Ex) Mannes seien, die ihm einen Streich spielten und dabei in einem Konvoi von schmutzverschmierten Trucks rund um die Hütte fuhren und dabei mit den auf den Fahrerkabinen montierten Suchscheinwerfern voll aufgedreht auf die Hütte strahlten! Das einzige Problem dabei war: Mein (Ex) Mann HATTE keine Freunde mit dreckverschmierten Trucks und Suchscheinwerfern! Doch damit mich dieses kleine Detail nicht weiter beunruhigte, entschied ich, dass es doch SEINE Freunde waren, die ihm einen Streich spielten und außerdem war ich zu müde um darüber lachen zu können, also soll ER doch aufwachen und sie heimschicken! Wie können sie es wagen, mitten in der Nacht herzukommen und ihre Spielchen zu spielen, wo er doch morgen zeitig aufstehen musste um arbeiten zu gehen! Und außerdem brauchte ich meinen Schlaf! Und das machte ich auch. Ich zog einfach die Decke über meinen Kopf und schlief wieder ein. Das nächste, an das ich mich erinnere war, dass ich Schmerzen hatte. Keine speziellen, aber ich war von den vielen Monaten der Genesung von meiner Schwangerschaft (in der ich, wie ich schon sagte, wegen den Folgeerscheinungen einer Beckenverletzung, über nahezu sechs Monate bettlägerig war) immer noch so schwach, dass mich jede Aktivität am ganzen Körper schmerzte. Der Schmerz hatte seinen zentralen Ausgangspunkt im Bereich des Unterleibs, von wo er meinen Rücken durchdrang. Der Schmerz weckte mich. Das Groteske dabei war, als ich aufwachte, dass ich mein Gesicht an die Füße meines (Ex) Mannes presste! Ich lag verkehrt im Bett. Darüber hinaus war mein Nachthemd von den Knien abwärts NASS. Es war ein schmerzhaftes Unterfangen, mich im Bett aufzusetzen, mich an die Wand zu lehnen und meine Beine in die richtige Position zu bringen, damit ich die Füße zur Bettkante brachte um aufzustehen und das Problem finden zu können, aber ich schaffte es. Ich stand einfach da und versuchte mir zu erklären wie mein Nachthemd nass werden konnte. Ich erinnere mich, dass ich fast hysterisch war, als ich darüber nachdachte. Ich zündete mit einem Streichholz eine Lampe an, damit ich etwas Trockenes zum Anziehen finden konnte. Als ich das nasse Nachthemd auszog bemerkte ich, dass es mit kleinen schwarzen Flecken übersät war – den Samen und Pollen des Bahiagrases, das kniehoch hinter unserer Hütte wuchs. Und wie habe ich mir das erklärt? Ich sagte mir, dass ich in der Nacht aufgestanden und zum Badezimmer gegangen sein musste, und dort mein Nachthemd in den Wassereimer hinein gehangen sein musste, der uns als Klospülung diente. (Ich hatte auf den Einbau von fixen Armaturen bestanden, auch wenn wir sie manuell zu bedienen hatten.) Aber irgendwie vergaß ich sogar das. Und ich VERSUCHTE nicht einmal zu erklären, wie ich wieder verkehrt ins Bett gekommen bin. Das war meine Erklärung für MICH SELBST. Sie machte überhaupt keinen Sinn, da ich nie in meinem Leben, weder vorher noch nachher, in der Nacht aufgestanden bin und mich nicht daran erinnern konnte oder völlig unbewusst darüber war, was ich dann getan habe. Ich weiß noch, wie ich das Nachthemd in einem Knäuel in den Wäschekorb warf, weil ich es nicht ansehen wollte, und als ich es schließlich wusch, tat ich das schnell und eilig, als ob ich etwas von mir verstecken wollte. Nun, diese Erklärung ist natürlich, wenn man meinen körperlichen Zustand und die logistische Leistung, aus dem Bett und wieder hinein zu kommen, bedenkt, überhaupt nicht logisch. Aber das machte mir nichts aus. Ich erdachte sie mir und akzeptierte sie. Den Teil davon, den ich nicht erklären konnte, kehrte ich „unter den Teppich“ und vermied darüber nachzudenken. Ich musste das so tun. Was hätte ich sonst machen können? Ich frage mich, wie viele Menschen ähnliche Erlebnisse haben und es sich auf solche Weise „erklären“? An diesem Punkt in der Zeit begann sich der Zustand meines Herzens zu verschlechtern und ich begann unter mehr Symptomen zu leiden, als unter den beschriebenen Auswirkungen und Herzflimmern. Ich hatte jede Woche Angina Attacken, wobei beide Arme auch davon betroffen waren, obwohl sich die Schmerzen meist auf der linken Seite konzentrierten. Damals trat auch ein altes Problem wieder auf, Endometriose, was nahezu andauernde Schmerzen verursachte. (Schlussendlich bekam ich eine Laparoskopie und eine Kürettage mit der Diagnose eines ernsten Falles einer Adenomyose.) Und dann waren da noch die Kopfschmerzen. Es waren solch monströse Schmerzen, dass jeder Atemzug eine Höllenqual war. Nichts konnte diesen Schmerz lindern – kein Medikament, keine Therapie, keine Lösung. Der Schmerz begann eigenartig mit einer Schwellung meines Kopfes, genau am Hinterkopf, wo der Schädel auf dem Nacken sitzt. Es schwoll manchmal auf die Größe eines Golfballes an, und von dort strahlte der Schmerz in immer größer werdenden Wellen von pulsierender Qual aus, bis er mich wie ein Stahlhelm packte, der mir den Kopf zusammendrückte, bis ich dachte ich müsste meinen Schädel zertrümmern, weil ich nicht mehr wusste, wie ich sonst diesen Wahnsinnschmerz beenden könnte. Der einzige Weg es zu ertragen war – eine mögliche Erleichterung schon völlig vergessend – vollkommen ruhig in der Dunkelheit zu liegen und so seicht wie möglich zu atmen um jede Bewegung aufs Minimum zu reduzieren. Das ging immer ungefähr eine Woche so, mit jeweils nur sehr wenig Schlaf, bis ich dann schließlich in einen tiefen Erschöpfungsschlaf fiel, in der Hoffnung dass ich schmerzfrei wieder erwachen und meine Gesundheit angesichts dieser niederschmetternden Qual wieder erlangen würde, und trotzdem war ich immer in Angst vor der nächsten, unvermeidbaren Attacke. Als ob das nicht schon genug gewesen wäre. Aber es geht noch weiter. Ich hatte auch mit permanenten Ohrinfektionen zu kämpfen, die so massiv waren, dass mein Kopf seitlich so zuschwoll, dass mein Ohr völlig geschlossen war und dabei den Abfluss der Flüssigkeiten versperrte, die das Trommelfell verursachte, als es mit unglaublichen Schmerzen gerissen war. Wenn ich stehen hätte können, wäre ich auf die Knie gefallen, um um Gnade zu bitten! Das Interessante bei diesen chronischen „Explosionen“ meines Ohres war, dass sie ohne Vorwarnung auftraten. Sie bildeten sich nicht langsam heran, ich hatte kein Gefühl, dass etwas nicht in Ordnung war – ich wachte einfach mit geschwollenem Kopf und Schmerzen auf und dann entwickelte sich im Laufe eines Tages die Angelegenheit zu einer kritischen Situation, die ärztliche Versorgung benötigte. Im Nachhinein muss ich über die Ärztin lachen (obwohl es für diejenigen, die so etwas erfahren müssen, überhaupt NICHT lustig ist!), die eine Probe von der Flüssigkeit in meinem geschwollenem Ohr entnehmen wollte. Sie kam mit einem Baumwolltupfer und wollte ihn in den angeschwollenen Gehörgang einführen, um die Probe zu entnehmen. In dem Moment, als sie das Ohr berührte, übertrug die Explosion des Schmerzes sofort den Schmerz auf meinen Arm, und mein Reflexschlag schleuderte sie fast quer durchs Zimmer! Sie verstand sofort, dass ich nicht scherzte, als ich meinte, dass es SEHR schmerzhaft sei! Wenn jemand glaubt, ich sei ein Jammerlappen, dann muss ich sagen, dass ich damals vier Kinder hatte, und eines von ihnen hatte meine Beckenprobleme ausgelöst – irrsinnige Schmerzen – aber ich jammerte niemals laut, machte nicht einen Schrei, sondern stöhnte höchstens nur leise vor mich hin. Ich meiner Familie wurde Schmerz mit Würde ertragen, nicht mit Klagen. Ich war auch nicht dazu geneigt, einen Arzt mit meinen Problemen zu überschütten. Ich löste das Problem, indem ich, in Verbindung mit meiner Lektüre und meinen endlosen Notizen darüber, noch mehr meditierte. Ich hatte noch nicht völlig meine Suche, alle Gefühle in Gott zusammenzufassen, aufgegeben und deshalb war Meditieren darüber meine tägliche Beschäftigung – manchmal mehr als einmal am Tag. Für mich ist Meditation ein dualer Prozess. Ich lernte später, dass einige Pfade meine Methode zu meditieren als „Meditation der Saat“ bezeichnen. Der Prozess beginnt als eine Übung in der Konzentration, oder einem Fokus auf eine Idee oder ein Bild. Ich denke das ist einigermaßen üblich. Ich machte schnell Fortschritte durch die Meditationsübungen, wie ich später bemerkt habe, als ich einige fortgeschrittene Texte zum Thema las. Natürlich hatte ich damals nicht wirklich einen Führer und ich hatte die Meditation eigentlich nie als Methode studiert, außer dass ich Bücher ÜBER diesen Weg an sich gelesen hatte. Nichtsdestoweniger war das Ergebnis dieser Beschäftigung, nach nur drei Monaten Praxis, dass ich mich wie „abgehoben“ wieder gefunden habe, was manchmal mehr als drei Stunden angedauert hat und als ich wieder zu mir kam, fühlte ich, als ob keine Zeit vergangen wäre. Das einzige Problem dabei war: Ich brachte aus diesem Zustand scheinbar nichts ZURÜCK. Ich wusste nicht, was los war, wo mein Geist war, was mein Bewusstsein getan hat, oder sonst irgendetwas. Ich bemerkte nur, dass ich viel friedvoller und in der Lage war, mit den Schwierigkeiten in meinem Leben umzugehen, aber es war doch auch noch frustrierend, nicht in der Lage zu sein, etwas „Konkreteres“ von diesen Bemühungen zu erlangen. Normalerweise meditierte ich aus praktischen Gründen auf dem Bett liegend. Einige Menschen können das nicht, weil sie sehr leicht dabei einschlafen, aber für mich war das kein Problem. Ich konnte in der Meditation „aussteigen“, ein wenig später wieder zurückkommen und, wenn es Abend war, gleich darauf schlafen gehen. Generell war es so, dass jede Position für mich unangenehm war, und ich OHNE zuerst zu meditieren nur sehr problematisch einschlafen konnte. Eines Nachts, nach einem besonders schwierigen Tag in dieser Situation (ich kann mich nicht erinnern, warum ich so unglücklich in diesem Augenblick in der Zeit war; wahrscheinlich war es nur eine Kombination aus den andauernden Schmerzen, den Kampf, sie zu beenden, die Sorge um die Kinder und dem Gefühl, komplett alleine in meiner Ehe zu sein), geschah etwas. Ich verwendete, als Standardübung, unangenehme Gedanken und Unglück als Antrieb für das meditative Feuer. Das Gefühl von Liebe und Frieden angesichts von großen Schwierigkeit zu erlangen war ein Teil der Herausforderung – und ihr Zweck. Ich legte mich ins Bett und wartete auf meinen (Ex) Mann um schlafen zu gehen. Seine Einstellung zu meinen Übungen war oberflächlich gesehen tolerant, aber er schaffte es immer, wenn ihm bewusst war, was ich tat, irgendetwas Abwertendes darüber zu sagen oder zu tun. Wenn er dachte, dass ich für die Meditation Ruhe wollte, dann schaffte er es, immer genau in dem Moment Lärm oder sonst eine Störung zu verursachen, für die er sich dann reichlich entschuldigte, um daraufhin damit weiterzumachen, immer wieder. Nachdem er eingeschlafen war, begann ich mit meinen Atemübungen. Diesen Teil des Prozesses schaute ich mir von meinen Hypnosetherapien ab. Es war äußerst praktisch. Später erfuhr ich, dass diese Übungen aus der Hypnosetherapie wiederum von bestimmten Meditationstechniken abgeleitet worden sind. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, WAS passierte. Alles woran ich mich erinnern kann ist der Beginn der Atemübungen, die vor dem Eintauchen in die kontemplative Phase der Meditation stattfinden. Was dann geschah, schien ein Art von großem „Loch“ gewesen zu sein, das ich verursachte. Das nächste, woran ich mich erinnern kann war, dass ich durch eine Empfindung zurück ins Bewusstsein geworfen wurde, die ich nur als eine „rumorende Turbulenz“ in meinem Unterleib beschreiben kann. Es war so kraftvoll, dass ich es zuerst wirklich körperlich spürte – wie eine kochende Bewegung meiner Organe, die gleich zu explodieren drohten. Ich spürte instinktiv, dass sich in mir etwas BEWGTE und dass es sich aufwärts BEWEGTE. Ich bekam Angst, dass etwas Verrücktes und Seltsames mit mir passierte, das ich überhaupt nicht kannte. Ich WUSSTE, dass ich aus meinem Bett heraus musste, bevor „das“ geschah, obwohl ich KEINE Ahnung hatte, was „das“ war. Panisch hielt ich meinen Hals mit beiden Händen fest, weil ich eine Anspannung der Muskeln im Halsbereich spürte, während eine Energiewelle nach der anderen hochkam, wie heißer Dampf aus einem Vulkan aufsteigt, bevor er ausbricht. Ich kämpfte mich aus dem Bett, hielt mich mit einer Hand an der Wand fest und mit der anderen hielt ich meinen Hals, während ich meine Zähne zusammenbiss, damit ich, was immer auch aus meinem Hals kommen würde, nicht meinen (Ex) Mann und meine Kinder aufweckte. Nach allem was ich wusste war ich ernsthaft krank! Ich huschte auf die Veranda, wo eine Gartenliege stand und kollabierte auf ihr, gerade als es begann aus mir herauszuströmen. Ich wünschte ich könnte es besser beschreiben, aber es gibt einfach keine passenden Worte dafür als eine gewöhnliche Beschreibung, die nicht einmal in die Nähe der Essenz und Intensität des Ereignisses kommt. Aus mir brach eine erschütternde Reihe von Schluchzern und Schreien hervor, die völlig archaisch waren und aus einem Platz in der tiefsten Seele kamen, die keine Beschreibung zulassen. Diese Schreie begleiteten Bilder – Visionen – vollständige Szenen, mit allen darin liegenden Emotionen, sie waren in die Schreie eingebettet, und alle dazugehörigen Zusammenhänge waren darin in einem Augenblick enthalten. Es war wieder so, als ob das „Leben vor den Augen“ abläuft. Aber in diesem Fall waren es keine Szenen aus DIESEM Leben. Ich sah ein Leben nach dem anderen. Ich WUSSTE, dass ich in jeder Szene beteiligt war, dass die Ausschnitte, die ich sah, Abzüge anderer Leben waren, und ich erfuhr mich selbst als all diese Menschen. Und die Tränen! Mein Gott! Sie flossen. Ich hatte keine Ahnung, dass der menschliche Körper in der Lage ist, solche Mengen von Flüssigkeit so schnell zu produzieren! Wenn es nur eine Stunde gewesen wäre, in der ich einen Weinanfall gehabt hätte, dann würde ich nicht darüber berichten, sondern hätte es als „nur eines dieser Dinge“ abgetan, so wie PMS. Aber es dauerte fünf Stunden lang! Ich hatte überhaupt keine Kontrolle darüber. Wenn ich versuchte es einzudämmen, zu stoppen oder in meinen Geist in eine andere Richtung schweifen ließ, bekam sofort das innere Gefühl eines explosiven Ausbruchs die Oberhand, alle Muskeln meines Körpers verkrampften sich und ich verlor wieder die Kontrolle über mich. Ich konnte nur dasitzen, wie ein Häufchen voller Elend und Kummer, und mir sprichwörtlich das Herz wegschluchzen, wegen jedem Horror in der Vergangenheit, an dem ich offensichtlich teilgenommen hatte, oder den ich vielleicht bezeugen konnte. Ich glaube, dass ich mir sogar einiger dieser Szenen nur bewusst war und nicht direkt daran teilgenommen hatte. Und einige Szenen waren wirklich schrecklich. Plagen, Seuchen, Tod und Zerstörung. Eine Szene nach der anderen. Geliebte Menschen stehen im einen Augenblick da, und im nächsten liegen sie zerschlagen in ihrem eigenen Blut. Raubgier, Plünderungen, Fledderei; Flüsse von Blut; Gemetzel, Blutbäder, Massaker – in allen ihren Formen – liefen vor meinen Augen ab; Holocaust und Hölle. Wut und wilder Zorn, Blutdurst und Rage, Mord und Untergang, all dies war um mich herum, überall wo ich hinsah. Böses über Böses, verdrehte, zerstückelte Körper. Und der Schmerz der Jahrhunderte, die ungeweinten Tränen von Jahrtausenden, die Schuld, Reue und Busse fluteten durch mich durch; sie schmolzen, tauten und lösten den Steinblock, der mein versteinertes Herz umschlossen gehabt hatte; sie wuschen die Schmerzen mit Tränen weg – einem Meer von Tränen. Zur gleichen Zeit wie diese Befreiung aus der Welt der angesammelten Schuld und des Leides vieler Lebensspannen, hörte ich wieder „die Stimme“ im Hintergrund, immer beruhigend, immer gelassen, die immer wieder sagte. „Es ist nicht deine Schuld. Es ist niemand Schuld. Es ist nicht deine Schuld. Du wusstest es nicht.“ Und ich verstand etwas in meinem tiefsten Inneren. Ich verstand, dass es keine „Ursünde“ gibt. Ich verstand, dass der Terror und das Leid, das die Menschheit hier im Leben auf der Erde erfährt, NICHT das Ergebnis eines „Fehlers“, eines „Irrtums“ oder einer Verirrung sind. Es sind keine Bestrafungen. Man kann auch nicht von ihnen „errettet“ werden. Ich verstand, dass jede Situation von schrecklichem Leid und herzzerreissender Grausamkeit das RESULTAT VON IGNORANZ ist. Es ist leichter, dies zu verstehen, wenn man es aus der Perspektive eines Eroberers oder Inquisitors betrachtet. Man kann den Pfad der verzerrten Gründe nachverfolgen, die vom Gedanken der Liebe zu Gott zu dem Gedanken führen, der dazu ermächtigt, diese Sicht der Liebe zu Gott anderen „zu ihrem eigenen Nutzen“ aufzuzwingen. Und das kann auch, im Extremen, zu Folter und Mord führen, sogar bei einer Person, die WAHRHAFT LIEBT! Vergessen wir einen Augenblick jene, die solche Weltanschauungen für ihre eigenen Ziele und politischen Manöver gewalttätig missbrauchen. Denken wir kurz an die Ehrlichkeit der Philosophien hinter solchen Ereignissen. Diese sind jedoch auf IGNORANZ aufgebaut. Und darüber hinaus handeln jene, die offenbar auf Macht und Selbsterhöhung aus sind, aus ihrer Ignoranz heraus – aus ihrer Angst und dem Hunger der Seele der nicht befriedigt werden kann. Es ist nur eine Frage des Maßstabs, doch am Ende ist es ausschließlich Ignoranz. Als der Energiefluss, die Bilder und Tränen endlich zu versiegen begannen, verspürte ich ein Gefühl von warmer, heilender Flüssigkeit in mir, das in seiner Leichtigkeit fast schon luftig und so wunderbar war, dass ich mich bis heute an dieses durchdringende, belebende Feuer der Liebe für die gesamte Schöpfung erinnere. Es war zur selben Zeit exstatisch, verzückend und jubelnd zugleich. Ich war in dem Wunder versunken, erstaunt und gleichzeitig fassungslos über diese Vision der Welt. Nun, das Ergebnis dieses Ereignisses war ein Zustand von anhaltender „Erhöhung“ oder „liebendem Frieden“, der für sehr lange Zeit anhielt. Man kann sogar sagen, dass die Auswirkungen bis jetzt anhalten, weil ich danach nie wieder in der Lage war, andere zu verurteilen, egal wie verrucht ihre Handlungen waren und sind. Ich konnte verstehen, dass alles sogenannte „Böse“ und „Schlechte“ eine Manifestation von Ignoranz ist und dass es niemanden gibt, egal wie heilig oder erhöht sich manche Menschen in diesem ihren Leben fühlen mögen, der nicht zu anderen Zeiten an anderen Orten angesichts des aus ihrer Hand vergossenen Blutes eines anderen Menschen gefeiert hat. Die ursprüngliche Leugnung der Verantwortung durch Kain, als er gerufen hatte „Bin ich meines Bruders Wächter?!“ betrifft uns alle. Aber es gibt auch noch einen weiteren wichtigen Punkt. Ignoranz ist eine WAHL, und es ist eine Wahl, die aus einem Grund getroffen wird – um zu lernen und zu wachsen. Und diese Bewusstwerdung führt zu einer anderen – zu lernen, wie man wirklich wählt – fähig werden zu lernen, auf dieser Stufe der Realität, was Ignoranz ist und was nicht – was Wahrheit, Schönheit und Reinheit ist. Natürlich verstand ich dabei auch, dass es sich wie in Jesus Ausspruch verhält – dass manche Dinge äußerlich hell und glänzend erscheinen, aber innen sind sie schmutzig und zerfallen. Ich meine dabei nicht, dass ich die Negativität als etwas zu Verurteilendes betrachtete – ich verstand klar ihren Zweck und ihren Platz als ein Zustand des Lernens – aber ich war tief inspiriert soviel ich nur konnte über diese Welt zu lernen, damit ich am Besten Dinge des Lichts manifestieren könnte. Ich war über diese „Enthüllung“ so aufgeregt, dass ich sofort zur Kirche laufen wollte, um es allen zu erzählen. Damals hatten wir nur mit den Mitgliedern der Kirchengemeinde, die wir besucht hatten, Kontakt und mit sonst niemandem. Ab und zu kam jemand vorbei um zu sehen, warum wir „ausgetreten“ sind. Diese Besuche gaben mir die Möglichkeit, ein wenig mit jemandem über die „Verzweigungen“ meiner spirituellen Erfahrung zu sprechen. Bei jedem dieser Gespräche wurde ich wirklich gerügt, als ob ich von Satan hinters Licht geführt worden wäre. Mein Gott, war ich naiv! Ich dachte viel darüber nach. Ich fragte mich, ob das stimmen könnte, ob das ganze Drama mit den Visionen, der Pastor und seine Handlungen, der Wolf im Schafspelz, wirklich nur für mich eingerichtet und dramatisiert worden war, um mich zu betrügen. Und ich war schon wieder im Dilemma. Auf der einen Seite, wenn sie Recht hatten und ich betrogen wurde, war meine Seele in Gefahr. Aber wenn sie falsch lagen und ich Recht hatte, was bedeutet das dann für die Basis des gesamten Christentums? Wenn sie nicht Recht hatten, wenn sie in solch einer fundamentalen Frage falsch liegen KÖNNTEN, wie könnte dann irgendetwas, was sie auf diesem Grundirrtum aufgebaut haben, richtig sein? Das stresste mich weil ich, während ich dazu bereit war, meine christliche Einstellung „anzupassen“, noch nicht darauf vorbereitet war, die gesamte Angelegenheit aus dem Fenster zu werfen. Letztendlich war dieser Glaube, in all den Jahren des Studiums und der Nachforschungen, immer im Hintergrund da gewesen. Wenn ich beginnen würde, die Existenz eines Gottes überhaupt in Frage zu stellen, war das schon etwas anderes. Aber wenn ich entschied, dass das Christentum einfach falsch wäre, grundsätzlich falsch, weil es keine Ursünde gab, von der man errettet werden musste, dann gab es auch keinen Grund für eine Rettung und dann wäre das wiederum etwas anderes. Es verlangte nach einer Entscheidung. Es war eine Angelegenheit von mehreren Jahren, dieses Problem zu lösen. Deshalb werde ich es dabei belassen. Was wichtig ist, ist die Tatsache, dass ich nach dieser Erfahrung die Sünde nicht mehr im selben Licht betrachten konnte. Wenn ich über Mörder und Gewalttäter las, dann wusste ich, dass ich in der Vergangenheit an solchen Dingen auch beteiligt gewesen war, durch meine Ignoranz. Wenn mich jemand verletzte, dann wusste ich, dass auch ich verletzt habe. Ich konnte nicht mehr länger urteilen oder irgendjemand wegen irgendetwas kritisieren, weil ich wusste, dass ich, an irgendeinem Ort in irgendeiner Zeit, mich selbst verurteilte. Es war ein Lernprozess und mit jeder Erfahrung wuchs ich. Ich lernte, etwas NICHT zu tun, indem ich es tat. Und, in sehr realem Sinn, ist das der Grund für Schmerz und Leid. Es ist wie ein automatisches Führungssystem, das den Menschen auf dem Weg des Lernens behält. Der Trick dabei ist jedoch der, zwischen dem Weg zu unterscheiden, der sofort physische Bequemlichkeit bringt und dann zu großen psychischen oder seelischen Schmerzen führt, und dem Weg, der zeitweilig physisch unbequem sein mag, aber dann zu Frieden im Herzen führt. Ich denke man kann sagen, dass ich, auf eine Weise, einen guten Teil des Zieles am „Weg der Liebe“ erreicht habe, aber das war nicht so einfach. Ich war immer noch ein normales menschliches Wesen, das versuchte, in der „echten Welt“ zu funktionieren, mit echten Kindern und echten Erlebnissen, und ich musste irgendwie ein Gleichgewicht herstellen, zwischen dem Wissen, dass sich jedermann auf einer Stufe seines Lernens befindet und dem Vermeiden, ein Teil ihrer Lektionen zu sein. Das brauchte Zeit. Hätte ich keine Kinder gehabt, dann hätte ich mich einfach von der Welt zurückgezogen um den Rest meines Lebens mit studierender Kontemplation und der Wiederholung von ekstatischen Übungen zu verbringen. Was aber tatsächlich in der „echten Welt“ des Alltags geschah, war eine Reihe von Ereignissen, die man mehr oder weniger als gewöhnlich bezeichnen könnte, aber im Lichte der vorangegangenen Vorfälle, in Verbindung mit meinem inneren Zustand und meinen inneren Bewegungen können wir sie eher als „wunderbar“ betrachten. Wir könnten es sogar als direkte Reflektionen der Veränderung meiner Perspektive bezeichnen. Plötzlich wurde meinem (Ex) Mann ein kongenialer Job angeboten. Dies deshalb, weil der Inhaber der Firma, der ihm den Job angeboten hatte, Hilfe benötigte, da er „plötzlich“ entschied, seinen Betrieb zu erweitern und mit der Arbeit nicht mehr nachkam. Er dachte da besonders an meinen Ex, fragte herum um seine neue Adresse herauszufinden und fuhr zu uns aufs Land um ihm das Angebot zu unterbreiten. Ich habe damals diese äußerlichen Ereignisse nicht mit meinem veränderten Zustand in Zusammenhang gebracht, aber es war natürlich schön so. Unsere Hauptsorge, von der Hand in den Mund zu leben, war also gelöst. Dann entschied ein Freund, der einen Betrieb mit einer Flotte von Lastwägen führte, dass es an der Zeit wäre, neue Trucks zu besorgen, vielleicht um steuerliche Absetzpositionen zu erhalten, und er bot uns einen gebrauchten Wagen (mit sehr wenig Kilometern) um ein Fünftel seines Marktwerts an. Wir bauten einen Anbau an unsere Hütte und verdoppelten so unseren Lebensraum, installierten Elektrizität und Wasserleitungen und kehrten langsam wieder in die „reale Welt“ zurück. Ich hatte zwar schon mein Piano und meine Juwelen, die ich von Freunden und Familienmitgliedern in den Jahren vor meiner Hochzeit geschenkt bekommen hatte, verkauft, aber wenn ich das nicht getan hätte, hätten wir nichts zu Essen gehabt und auch nicht Weihnachten mit den Kindern feiern können. Ich begann wieder als Hypnosetherapeut zu arbeiten, womit ich während meines „Glaubenstrips“ aufgehört hatte und lernte Techniken zur Geistbefreiung. Damals „wachte“ auch meine Mutter aus ihrem „Bann“ auf und sie realisierte, wie schrecklich sie sich benommen hatte. Es war aber zu spät, um unsere Firma zu retten, oder das Haus wiederzubekommen, das sie verkauft hatte, um ihren „Freund“ glücklich zu machen. Sie gab mir jedoch das Haus zurück, das ich von meinen Großeltern geerbt hatte und aus dem sie uns ein paar Jahre zuvor, als meine Grußmutter starb, delogiert hatte. Zwischenzeitlich hatte sie dieses Haus kräftig mit einer Hypothek belastet, so dass ich nicht glaube, dass ihre Motive rein selbstlos waren, da ich das Haus, nachdem sie es mir wieder überschrieben hatte, nur mehr verkaufen konnte. Aber ich war zumindest in der Lage die Mittel zu verwenden, die nach Abzug der Hypothek übrig blieben, um ein Haus zu kaufen, das für unsere wachsende Familie groß genug war. Alles Weitere in diesem Zusammenhang ist für unsere Geschichte nicht relevant und so werde ich darüber nicht weiter berichten. Bevor wir in das neue Haus umzogen, geschah wieder etwas. Ungefähr drei Jahre nach der Geburt meines vierten Kindes entschied eine alte Freundin von mir, die die Ereignisse meines Lebens von außerhalb beobachtet hatte – ohne zu urteilen oder zu kommentieren – dass ich eine „kleine Auszeit“ brauchte und einen Urlaub machen sollte. Ich war niemals länger als ein paar Tage von meinen Kindern getrennt – wenn, dann nur durch Spitalsbesuche – und ich fühlte mich bei dem Gedanken an eine Trennung nicht wohl, aber die vorgeschlagenen „Ferien“ waren so verlockend, dass ich kaum widerstehen konnte. Meine Freundin und ihr Mann besaßen eine Ferienwohnung in North Carolina und wir verfolgten schon lange die Arbeit von Al Miner, der eine Wesenheit channelt, die sich selbst „Lama Sing“ nennt. In Maggie Valley gab es ein Treffen der vielen Leute, die an dieser Arbeit interessiert waren, organisiert von einem Physiker und seiner Frau, die enge Freude von Al waren. Es würde Vorlesungen, Gruppenmeditationen, gemeinsames Abendessen, usw. geben. Es klang nicht nur nach Spaß, sondern auch nach einem Pfad, der irgendwohin führte, obwohl mir nicht klar war, wohin. Ich stimmte zu hinzufahren. Auf dem „Symposium“ lief alles so wie man sich es von solchen Events erwartet. Die Leute behaupteten Auras sehen zu können; liefen mit ekstatischen Gesichtausdrücken herum, auf Art und Weise, die „wundervolle anwesende Energien“ zeigte, und die Gespräche waren sowohl lebendig als auch interessant. Dann hielt die Frau des Doktors – das Paar, das den Event gesponsert und organisiert hatte – die, wie ich vermute, eine Psychotherapeutin oder eine Beraterin mit einiger Kapazität war, eine Rede über die vielen Menschen, die im Augenblick mit „reinkarnativen Erinnerungen“ an den Holocaust konfrontiert sind. Das hatte eine sehr ungewöhnliche Wirkung auf mich; es erzeugte wieder einen unkontrollierbaren Schwall an Weinanfällen. Ich musste den Raum verlassen und mich auf die Damentoilette zurückziehen, bis der Vortrag zu Ende war. Ich dachte wirklich, ich hätte meinen Verstand verloren, denn NICHTS hatte mich bislang so in der Öffentlichkeit affektiert! Was war das? Nicht nur dass ich unter Menschen mein Herz nicht zur Schau stelle, ich tanze nicht einmal in der Öffentlichkeit, weil ich immer fühlte, dass es für mich würdelos ist! Aber dann kam das Kopfweh wieder, am letzten Tag des Symposiums. Meine Freundin ging zu einer Gruppenmeditation und ich blieb im verdunkelten Motelzimmer zurück, mit kalten Handtüchern und Eis auf meinem Kopf, um die Schwellung zurückgehen zu lassen. Glücklicherweise war die Schwellung am nächsten Morgen soweit genesen, dass ich packen konnte, mit den anderen gemeinsam das Abschiedsfrühstück einnehmen konnte und wieder einigermaßen normal funktionieren konnte. Beim Frühstück bemerkte eine der Damen an unserem Tisch, dass das Kleid, das ich während der Meditation am Vortag getragen hatte, SEHR hübsch gewesen war. Ich sah sie überrascht an und meinte, dass ich nicht dort gewesen sei, weil ich krank war. Sie blickte mich an und sagte: „Aber ich habe Sie klar gesehen und ich verwechsle Sie NICHT!“ Meine Freundin versicherte ihr, dass ich im Bett war und so schauten wir uns alle an und nach einer peinlichen Stille begann das Geplapper wieder. Ich aber war deswegen ziemlich verwirrt. Auf dem Symposium trafen wir auch zwei ältere Damen, die jedoch sehr rüstig und äußerst unterhaltsam waren, und mir denen es nett war zu plaudern. Eine Dame hatte Erfahrung mit Hypnose und fortgeschrittenen Meditationstechniken. Meine Freundin und ich luden sie in die Ferienwohnung ein, wo wir noch ein paar Tage bleiben wollten, bevor wir heimfuhren. Sie willigte ein und wir wollten Spaß haben, in einer nahen öffentlichen Mine nach Steinen suchen und einfach eine „Weiberparty“ feiern. Nachdem wir den ganzen Tag durch die Berge gefahren waren, erreichten wir das Haus, das ziemlich abgeschieden und am Ende einer alten Holzfällerstraße gelegen war, am Rand des Nantahela National Forest. Es war so friedvoll, angenehm und perfekt für unsere „experimentellen“ Meditationen. Unsere neue Freundin, (nennen wir sie June) richtete eine „geführte“ Meditation ein, die von musikalischen „Klängen“ auf Kassette begleitet wurde. Wir fanden uns bequeme Plätze und die Anweisungen begannen. Ich erinnere mich an den Atemteil und das „Einstimmen“ in die Klänge, aber ab dem Zeitpunkt schien mein inneres Bewusstsein seine eigenen Pläne zu haben. Ich fühlte mich aus meinem Körper enthoben – und „boom“! Ich schwebte plötzlich vor einer Felsenwand eines hohen Berges. Aber es waren eigenartige Risse oder Spalten im Felsen. Ich wusste, dass nur sehr wenige Menschen durch die engen Öffnungen durchkommen konnten und ein Versuch, hinein zu kommen, ohne „eine derjenigen zu sein, die das können“, würde in einem Schock enden, aber ich entschied es zu versuchen. Ich „zielte“ irgendwie willentlich darauf ab und das nächste, an das ich mich erinnern kann war, dass ich auf der anderen Seite des Felsens am Rand eines wunderschönen Tales herauskam. Da waren grüne Wiesen und wilde Blumen von unglaublicher Lumineszenz und „Lebendigkeit“. Die Gräser wiegten sich im Windhauch hin und her, und es schien, dass dieser Hauch eine Art von „bewusster“ Zärtlichkeit für die Gräser, und das Wiegen der Gräser eine Art von „bewusster“ Antwort auf diese Zärtlichkeit war, wie eine Katze die schnurrt, wenn sie gestreichelt wird. Ich fand mich in einer Art Körper wieder und begann durch das Gras zu gehen, das meine Schritte „empfing“ und meine Füße und Beine zärtlich streichelte, während ich mit jedem Schritt mit ihm verschmolz. Es „zog mich“ irgendwie weiter, ich ging nicht „hindurch“. In kurzer Entfernung stand ein gestreiftes Zelt, es wehten Fahnen auf Fahnenmasten in dem „bewusst zärtlichen“ Windhauch, doch das Zelt stand auf der anderen Seite eines kleinen Flusses. Ich wusste, dass ich zu diesem Zelt ging, obwohl ich nicht das Gefühl hatte, hingehen zu „müssen“. Ich war neugierig, wie es sich anfühlen würde, wenn ich ins Wasser des Flusses stieg. Ich betrachtete das Wasser; es war kristallklar und es sprudelte im hellen „Sonnenlicht“, obwohl da nicht wirklich eine Sonne am Himmel vorhanden war. Man könnte sagen, dass das springende und tanzende Licht auf dem Wasser eine Art eines „bewussten“ Wechselspiels zwischen dem umgebenden, intensiven Licht und dem Wasser selbst war. Ich machte einen Schritt ins Wasser und bemerkte dabei, dass ich barfuss war und scheinbar eine Art von weißem Untergewand mit einem gestreiften Übergewand trug, welches ich mit meinen Händen vom Wasser hochzog. Ich war überrascht, dass die fließende Bewegung des Wassers so schnell war und ich fühlte eine „Verschmelzung“ mit meinen Füßen. Ich kann dieses Gefühl nur als „köstlich“ für meine Füße beschreiben! Ich war von den glitzernden, juwelenartigen Steinen am Grund des Flusses fasziniert. Sie waren sanft und doch konstant mit der Bewegung des Wassers über ihnen blitzend. Ich ging durch den Fluss mit dem Bewusstsein, dass dies eine intensive Erfahrung war, die eine tiefe Bedeutung hatte. Als ich das andere Ufer erreicht hatte, war ich sowohl froh, dass ich eine Art „Test“ bestanden hatte, als auch dankbar, dass die Erfahrung vorüber war. Ich erreichte das Zelt. Zwei Männer saßen unter einem Vorzelt - mit offenen Seiten, wie eine Veranda – auf einem Teppich, der auf der Wiese bis vor das Zelt ausgebreitet war. Sie waren genauso angezogen wie ich. Das Zelt war mit demselben Muster gestreift wie unsere Übergewänder; die Farben der Streifen waren Rot, Weiß und Schwarz, jeder Streifen hatte eine dünne Begrenzung aus Lapislazuli – Blau. Einer der Männer sagte zu mir: „ Wir warten schon lange auf dich. Wir freuen uns dich wieder zu sehen.“ Aus irgendeinem Grund fand ich das nicht sonderbar. Ich hatte das Gefühl, dass dieses „Treffen“ vor sehr langer „Zeit“ arrangiert worden war. Ich verbeugte mich und erwiderte den Gruß. Dann sagte der zweite Mann: „Er ist drinnen.“ Das war auch nicht unerwartet. Ich senkte meinen Kopf um ins Zelt einzusteigen, und da stand ein Mann drinnen, ein alter Mann mit „junger“ Haut, so wie schimmerndes Porzellan. Sein Ausdruck, als er mich sah, war absolute Freude und Befriedigung. Er umarmte mich innig und küsste mich auf beide Wangen. Tränen kamen aus seinen Augen. „Wir werden zuerst das Brot brechen,“ sagte er. Wieder war das keine Überraschung für mich, und ich fragte mich auch nicht, was „zuerst“ bedeuten könnte, obwohl ich es nicht wusste! Wir setzten uns auf den mit Teppichen ausgelegten Boden des Zeltes um einen kleinen Tisch. Die beiden Männer kamen von draußen mit Milch und Brot herein. Es stand schon ein Kelch auf dem Tisch, der mit etwas wie Wein gefüllt war. Der alte Mann brach den großen Brotlaib in zwei gleiche Hälften und wir bekamen jeder ein Stück. Wir tauchten es in die Milch und aßen es. Dann nahm er den Kelch, hielt beide Hände darüber, blies einmal darauf, trank davon und gab ihn mir. In diesem Augenblick wurde mir bewusst, dass mich alle beobachteten und ich wusste, dass das Trinken ein weiterer Test war. Ich trank und in allen Gesichtern zeigte sich Freude. Dann stand der alte Mann auf und ging durch eine Tür in einen „inneren“ Raum des Zeltes; ich wusste dass ich folgen sollte. Das tat ich. In diesem Raum stand eine goldene Truhe in der Größe einer großen Brotdose. Er ging hin, öffnete sie und nahm eine große Halskette heraus. Nun, diese Halskette war das seltsamste Ding, das ich je gesehen habe. Sie war aus vielen goldenen Kugeln gemacht, die wie auf einer Perlenkette aufgereiht waren, nur, dass die kleinste Kugel die Größe einer Murmel und die Größte die Größe eines Ping-Pong Balls hatte. In der Mitte war ein goldenes Objekt mit einem großen Stein drangehängt. Es stellte zwei eingedrehte Hörner dar, ähnlich den Hörnern eines Widders, die auf der Seite mit dem flachen Untergrund, auf dem der Stein fixiert war, montiert waren. Diese flache Oberfläche war sehr seltsam, da sie sowohl „kreisförmig“ als auch „dreieckig“ war. Wie sie beides zugleich sein konnte weiß ich nicht, aber es war so. Der „kreisförmige“ Teil schien eine Funktion des Steines zu sein, der rund wie ein Tischtennisball war, aber in die Hälfte geschnitten. Die Eigenschaften des Steines faszinierten mich. Stellt euch eine Kombination von einem Diamanten und einem Opal vor und ihr habt eine Vorstellung davon, wie der Stein war. Er war milchig kristallin, hatte blitzendes Feuer und Farben wie ein Opal, und doch strahlend und durchscheinend wie ein Diamant. Die „lebendige“ Natur dieses Steines war offensichtlich und ich hatte Ehrfurcht vor ihm. Der alte Mann drehte sich zu mir und sah mich lange und sorgfältig an – er suchte in meinen Augen nach etwas. Er hielt die Halskette in beiden Händen, hob sie in die Höhe und sagte schließlich: „Verstehst du?“ Ich antwortete „Ja“. Und dieses Verständnis wurde in dem Augenblick meinem Geist „geöffnet“ und es bedeutete, wenn ich den Stein akzeptierte, gab es „Konsequenzen“. Die Konsequenzen waren, dass jede Falschheit in mir sich „gegen mich“ wende würde und das Instrument zerstören würden, mit dem ich funktionierte; d.h. den physischen Körper meiner gegenwärtigen Inkarnation. Es würde dabei nichts ausmachen, wenn dies unbeabsichtigt geschieht. Ich wurde damit belastet, nur nach der Wahrheit zu suchen und nur die Wahrheit zu sprechen, ohne die Freiheit des subjektiven „Wunschdenkens“. Mit diesem Verständnis wurde mir, indem ich es akzeptierte, eine enorme Verantwortung und ein Risiko übergeben. Ich war ernüchtert, ehrfürchtig inspiriert und hatte sogar ein wenig Angst. Doch die Angst ging rasch vorbei. „Du akzeptierst?“ fragte der alte Mann. „Ich akzeptiere,“ antwortete ich und beugte meinen Kopf um den Stein zu empfangen. Er legte die Kette vorsichtig um meinen Kopf und richtete sie so ein, dass der Stein genau auf meinem Brustbein platziert war. Ich wurde wieder umarmt und aus dem inneren Raum in das Zelt hinausgeleitet, wo die beiden Männer warteten. Als sie den Stein sahen, lichteten sich ihre Gesichter vor Freude, sie klatschen mit ihren Händen und verbeugten sich, als ich vorbeiging. Ich signalisierte ihnen mit meinen Augen, dass ich wusste, dass ich in diesem Reich nicht mehr länger sprechen konnte. Das nächste, an das ich mich erinnere war, dass ich June hörte, wie sie meinen Namen immer wieder aus großer Entfernung rief. Wie eine Rakete schoss ich durch die Felsspalten und fand mich wieder über dem Berg, wo das Haus stand, in dem sich mein sterblicher Körper befand, und dann war ich wieder in meinem Körper, wie wenn ich von einem dunklen Tunnel in das Licht dieser Welt zurückkehrte. Ich öffnete meine Augen und meine Freundinnen lachten, als sie mich anschauten, weil ich „eingeschlafen“ war! Ich versuchte zu erzählen, dass etwas Außergewöhnliches geschehen ist, aber ich brachte kein Wort heraus. Ich bemerkte, dass ich diese Erfahrung nur in gewöhnlichen Begriffen schildern konnte, die dem wahren Erlebnis in keinster Weise gerecht wurden. Meine Freundinnen machten sich bereits darüber lustig, also entschied ich, nicht darüber zu sprechen und das meiste für mich zu behalten. Sie fragten, als ich versuchte den Stein zu beschreiben, was dieser Stein denn gewesen ist, und das einzige, das mir dazu einfiel war, dass er der sprechende Stein genannt wurde. Ich sollte erwähnen, dass ich, kurz nachdem ich mit meinen Meditationsübungen begonnen hatte, begonnen hatte, eine seltsame Anomalität zu erfahren. „Dinge“ sind in meiner Gegenwart ohne ersichtlichen Grund kaputt geworden. Trinkgläser, Glühbirnen, und so weiter. Ich hatte versucht, dies mit „rapiden Veränderungen der Temperatur“ zu erklären, wie es auftritt, wenn man kochendes Wasser in ein Glas leert, aber das stimmte auch nicht, vor allem im Sommer. Wieder etwas, das ich unter den Teppich kehren konnte. Auf der Heimfahrt von den Bergen dachte ich über diesen Stein nach, und wie ich wohl diese „Umstände“ meiner Existenz in meiner Beziehung mit meinem (Ex) Mann einbringen würde können, und genau in diesem Moment explodierte das Heckfenster des neuen Autos meiner Freundin mit einem lauten Kracher, wie ein Kanonenschuss. Sie schaute in den Rückspiegel und ich wendete meinen Kopf; gleichzeitig sahen wir beide das Fester an. Es war milchig und hatte tausende kleine Sprünge. Und genau in dem Augenblick begann es zu regnen. Wir schauten in alle Richtungen, aber es war kein anderes Auto zu sehen und auch kein passender Ort um eine Rakete auf uns abzuschießen. Und tatsächlich schien es auf dem Fenster keinen Einschlagpunkt zu geben. Das ganze Fenster war immer noch in einem Stück, aber völlig mit Sprüngen und Rissen übersät. Deshalb konnten wir nicht hindurchsehen. Super! Da waren wir, hatten noch ca. 650 Kilometer zu fahren, ein zersprungenes Heckfester und einen Haufen Gepäck und Andenken auf dem Rücksitz. Aber das Fenster schien zu halten und so fuhren wir weiter, jedoch langsamer. Später wollten wir die Situation überprüfen und als wir an einer geschlossenen Tankstelle vorbeikamen, bogen wir ab, um nachzusehen. In dem Moment als wir über die Auffahrtsschwelle fuhren, fiel das Fenster in tausend kleinen Glasscherben auf den Rücksitz! Wir konnten nun nichts weiter tun, als eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden, das Auto über Nacht zuzudecken und dann unter Tags wieder weiter zu fahren. Wir fanden ein Motel, dessen Besitzer und freundlicherweise das Auto über Nacht in seiner Garage unterstellen ließ. Am nächsten Tag fuhren wir zum erstbesten Händler in der nächsten Stadt und ließen das Fenster reparieren. Das Auto wurde repariert, aber die Mechaniker waren völlig verblüfft. Sie konnten absolut keine Erklärung abgeben, warum das Fenster plötzlich zersprungen ist. Ein ähnlicher Zwischenfall ereignete sich kurz nachdem ich wieder zu Hause war. Diesmal, wir hatten ein neues Schlafzimmer an unsere Hütte angebaut, die nun langsam zum Haus wurde, und dieses Zimmer war an beiden Seiten mit großflächigen Fenstern, ca. 1,20 x 2 Meter groß, ausgestattet. Das Haus stand in der Mitte eines Wäldchens, und es war, als ob wir den Wald im Schlafzimmer gehabt hätten. Das Betthaupt war gegen eine dieser Fensterwände gestellt. Ich liebte dieses Zimmer, besonders wenn es regnete. Ich meditierte auf meinem Bett und mein (Ex) Mann kam ins Haus und vergaß dabei die Tür mit dem Insektengitter abzufangen, damit sie nicht ins Schloss krachte. Als die Tür zukrachte, fühlte ich eine innere „Erschütterung“ und dann weiß ich nur noch, dass das Fenster beim Betthaupt explodierte, genauso wie das Fenster im Auto meiner Freundin ein paar Monate zuvor explodiert ist. Wieder war es Verbundglas, und so dauerte es einen Augenblick bis die kleinen runden Scherben, zuerst langsam, dann alle auf einmal, über mir zusammenfielen. Ich muss nicht extra erwähnen, dass damals mein (Ex) Mann noch vorsichtiger wurde, an meiner „Kette zu reißen“. Er war bereits wegen der dutzenden zerbrochenen Glasscheiben, Glühbirnen, die schon zerplatzt sind, sehr behutsam geworden, aber das war eine neue Stufe der ganzen Angelegenheit. Wer weiß? Vielleicht dachte er, dass ich eine Hexe sei! Es schuf eine große Distanz zwischen uns, weil es ihm Angst machte. Ich muss zugeben, dass ich auch selbst manchmal ein bisschen Angst hatte. Ich wusste nicht, was mit mir und um mich herum geschah. Ich wusste nur, dass ich auf einer Art „Pfad“ war und nichts anderes tun konnte, da es seltsamerweise anders unmöglich war. Ich stellte mir es als eine Art „über das Wasser zu gehen“ vor. In meinem Kopf war ich inmitten eines riesigen Ozeans und es gab einen bestimmten Pfad für mich, aber jeder Schritt war sowohl ein Akt von Vertrauen genauso wie von vernünftiger Betrachtung der Wahrscheinlichkeiten. Ich hatte eine ziemliche Ahnung, wo die „Unterstützung“ unter der Wasseroberfläche versteckt war, aber ich durfte sie nicht in Anspruch nehmen, bevor ich nicht meinen Fuß zum nächsten Schritt vorwärts bewegt habe. Ich wusste, dass meine Schritte in jedem Augenblick KEINE Unterstützung bekommen konnten und ich dann in den Wellen versinken würde. So viel zu seltsamen Erfahrungen während der Meditation. Springen wir ein paar Jahre weiter in die Zeit, die sowohl in Amazing Grace, als auch in der St. Petersburg Times aufgezeichnet ist, als ich die „Aufwach – Erfahrung“ durch den fliegenden schwarzen Bumerang durchlebt habe – eine weitere große innere Veränderung. Ihr werdet bemerken, dass keine einzige Erfahrung das Ende der Entwicklung war. Die Dinge geschahen in Stufen und Graden über Jahre der Zeit hinweg. Das impliziert natürlich, dass der Prozess weitergeht. Wie ich in Amazing Grace geschrieben habe, brach damals mein physisches System völlig zusammen. Meine körperliche Funktionalität war schon über Jahre hinweg prekär, aber nun wurde sie zum Hauptthema. Ich zwang mich weiterhin, durch reinen Willen zu funktionieren, (der Weg des Fakirs?) aber ich konnte schon sehen, dass der Trend meines körperlichen Zustandes abwärts ging und ich wusste, dass ich, wenn ich nichts dagegen unternahm, sterben würde. Ich würde sterben, weil der Wille in mir schrittweise durch die ständigen Schmerzen ausgelöscht wurde. Ich konnte nicht mehr länger als ein paar Minuten in einem Stück auf meinen Füssen stehen, weil die Schmerzen in meinem Becken und dem unteren Rücken alle meine Muskeln verkrampfen ließ, was bei längerem Stehen in einem allgemeinen spastischen Anfall geendet hätte, da mich meine Muskeln nicht mehr unterstützt hätten. Die Muskeln, die benötigt werden, um den Körper aufrecht zu halten, den Übergang zwischen Sitzen und Stehen zu unterstützen und die Beine zum Gehen zu bringen, waren betroffen. Alle Tätigkeiten, die diese Muskeln benötigen – so gewöhnlich sie auch waren – waren eingeschränkt. Ich brauchte Hilfe um mich hinzusetzen und um aufzustehen, mich niederzulegen und um wieder aufstehen zu können, im Badezimmer, in die Badewanne, heraus aus der Badewanne und so fort. Wenn ich jedoch ruhig dasaß und nicht versucht mich zu bewegen, ging es mir gut. Und da mein Gehirn noch nicht gestorben war, las ich weiter und studierte um meinen Geist anzulenken, und ich plante Hypnosesitzungen. Mein (Ex) Mann betrachtete mich als Simulantin. Er beklagte, dass ich tat, was ich tun wollte, d.h. ich las oder hielt Hypnosesitzungen für andere Menschen, aber ich tat nichts für ihn, d.h. seine körperlichen Bedürfnisse zu bedienen. Ich war deshalb verletzt und tief betroffen, da ich mich, wenn ich nicht gelesen und meine Arbeit gemacht hätte, völlig sinnlos gefühlt hätte; ich hätte einfach dahinvegetiert. Es gab Zeiten wo ich wünschte, keine Familie zu haben, die gebrochen oder verletzt wäre, wenn ich alles beendet hätte. Meine Angina war so ein permanenter Zustand, dass ich wirklich schon Fantasien von einem Mann mit einer Axt hatte, der ins Haus einbricht und mir meinen Arm abhackt und mir dabei Erleichterung verschafft. Der Arzt war darüber erstaunt und meinte, dass es ein Nervenleiden sei und dass eine Handwurzeloperation eine Option sei, die alles lösen könnte. Er konnte natürlich nicht erklären, warum die Schmerzen in meinem Oberarm und im Brustbereich lagen, aber das sollte man klären. Ich war verzweifelt und ließ mich operieren. Als ich nach der Operation aufwachte, die an meinem LINKEN Handgelenk durchgeführt werden sollte, waren BEIDE Handgelenke bandagiert wie Boxhandschuhe. Ich war völlig außer mir! Wie sollte ich noch irgendetwas mit solchen Händen tun? Und der Schmerz war nahe dem Schlimmsten, was ich je erlebt habe. Es war schlimmer als ein Baby zu bekommen; die Schmerzen waren in derselben Kategorie wie die Kopfschmerzen und die Ohrinfektionen. Darauf war ich nicht vorbereitet. Und die Schmerzen verschwanden auch nicht, wie der Arzt gemeint hatte. Die Operation hatte nichts zur Linderung der Schmerzen beigetragen. Es war schlimmer als zuvor; und nun war ich fast völlig hilflos. Ich hatte in meinen Händen nicht einmal die Kraft einen Türknopf zu drehen, einen Deckel von einem Glas zu schrauben oder eine Kartoffel zu halten, um sie zu schälen. Ich konnte die Töpfe nicht vom Herd nehmen, ja ich konnte nicht einmal einen Bleistift oder eine Füllfeder länger als eine Minute halten, ohne einen schmerzhaften Krampf zu bekommen, der meine Hand in eine zitternde, spastische Klaue verwandelte, wie aus einem Horrorfilm. Klavierspielen konnte ich vergessen. Das wird nie wieder möglich sein. Das war einigermaßen deprimierend. Und aus irgendeinem Grund hatte mein (Ex) Mann eine perverse Freude, wenn er mich mit meiner Situation quälte. Ich wurde andauernd daran erinnert, dass wenn ich wollte, dass etwas getan wird, was ich wollte, ich es schaffen musste, es selber zu tun. Die Situation hatte sich trotzdem auf vielerlei Arten „verbessert“, als Reflexion meines inneren Zustandes, aber offenbar musste noch mehr getan werden. Ich hatte keine Idee was das sein könnte, ich konnte nicht einmal in meinem Kopf formulieren, dass das, was geschah, wirklich geschah. Mir war bewusst, dass unsere Körper einen „Zustand der Seele“ reflektierten, den Umstand des „sprechenden Steines“, aber so sehr ich es auch versuchte, ich konnte die Tür zur Heilung meiner eigenen Seele nicht finden, damit mein Körper auch beginnen würde, sich selbst zu heilen. Das einzige, das ich herausfand war, dass es mehr geben musste, etwas Tieferes, etwas, was ich nicht sah. Mir war klar, dass irgendwie meine Ignoranz eine Rolle darin spielte, aber worin war ich ignorant? Was, um Gottes Willen, machte ich falsch? Ich hatte scheinbar einen Zustand der Liebe und Akzeptanz für alle Menschen, alle Wege, für alle, die sich in ihrer Ignoranz abmühen, erreicht. Ich arbeitete so hart wie möglich daran, (für meinen schlechten körperlichen Zustand war es erheblich viel) die Dinge für jene, die fragten, zu „reparieren“. Ich wies nie eine Bitte um Hilfe zurück, ob die Leute nun bezahlen konnten oder nicht. Ich tat es nicht des Geldes wegen. Ich war in einem bestimmten Sinn in genauso einer schlechten Situation, wie damals, als mir die „Stimme“ gesagt hatte, dass ich über das „Böse“ lernen muss. Das habe ich versucht. Ich habe versucht zu lernen, es zu identifizieren. Was ich dabei nicht wusste und was ich zu lernen hatte war, dass das, was sich oft als Licht und Wahrheit manifestiert, dies NICHT ist, sondern eine Irreführung in die Dummheit darstellt. Das war der immer noch ungelernte Teil der „Liebeslektion“. Ich hatte bereits die Lektion gelernt, dass große religiöse Organisationen ein Weg zu Zerstörung sein können, aber was ich nicht wusste war einfach, wie subtil und qualvoll diese Irreführung sein kann und wie sie sich auf individueller, persönlicher Basis manifestiert. Anfang des Jahres 1994 hatte ich ein Gespräch mit Frank, in dem er mir die seltsamen, synchronen und sogar ziemlich mysteriösen Ereignisse aufzählte, die mich an den Punkt gebracht haben, an dem ich damals stand. Er nannte jeden einzelnen Punkt aus meinem gesamten Leben, der ihm bekannt war, inklusive den Ereignissen der letzten Jahre, wo die Bizarrerie und Synchronizität so vermehrt auftrat, das ich mich wie in einem Irrenhaus fühlte, wo eine normale Realität nicht aufrecht erhalten werden konnte und die vormals solide Erde meines Bezugssystems unter meinen Füssen zerbröselte. Bei jedem Ereignis, das er erwähnte, fühlte ich, wie eine weitere Welle mein Fundament aus Sand durchspülte und ich versank im Schlamm des totalen Wahnsinns. Wie kann man mit einem Leben umgehen, dass in seiner Seltsamkeit völlig aus dem Lot geraten ist, sodass man weder wünscht weiter zu experimentieren, noch überhaupt weiterzuleben? Nachdem Frank fast mein gesamtes Leben durchleuchtet hatte, kam er zu den kürzlich aufgetretenen Ereignissen und zeigte auf, wie die UFO’s mit meiner ersten Hypnose Sitzung über Entführungen aufgetreten sind, und dass das eindeutig ein unübliches Phänomen sei. Nicht jeder, der ein Entführter unter Hypnose sein könnte, lockt eine ganze Schar von UFO’s an. Die Frage war: war es der Entführte oder der Therapeut, an dem die Bewohner von Ufoland interessiert waren? Mir gefiel die Richtung nicht, in die dieses Gespräch lief. Danach meinte Frank, dass es (für ihn) eindeutig sei, dass es eine Verbindung zwischen meinem miserablen körperlichen Zustand und meiner persönlichen UFO – Begegnung gab. Als ich dagegen protestierte, dass es überhaupt keine Verbindung dabei geben muss, meinte er, dass ich nur die Geschichte um meinen Hund in Betracht ziehen sollte, der innerhalb von sehr kurzer Zeit nach der Begegnung, nachdem er sehr gelitten hatte, starb. Und meine Symptome erreichten offensichtlich immer an dem Zeitpunkt in der Nacht ihre Spitze, an dem die UFO’s vorbeigekommen waren. Was sei meine Erklärung zu dieser kleinen Beobachtung? Ich hatte keine. Frank hatte die Theorie, dass das ganze Drama der letzten Zeit den Grund darin hatte, dass sich das Drama über mehrere Länder erstreckt und duzende von Menschen darin involviert seien, von denen ich die meisten nicht einmal kannte. Es wäre inszeniert, um meine Aufmerksamkeit zu erlangen; um mich aufzuwecken. Mir gefiel die Richtung, in die dieses Gespräch lief, wirklich NICHT. Wie mein nasses Nachthemd und die seltsamen Lichter wollte ich auch diese Theorie unter den Teppich kehren. „Warum iiiiich?“ heulte ich. Ich fühlte genau bei diesem Gedanken einen enormen Druck in meiner Brust (der sprechende Stein?). „Was soll ich TUN?!“ Hier fehlte Frank die Theorie. „Ich habe keine Ahnung,“ sagte er. „Ich sage nur das Offensichtliche.“ „Ich vermute, du musst den Rest alleine herausfinden.“ Ich erinnere mich klar und deutlich, wie ich in dieser Nacht auf meinem Bett saß und über diese seltsamen „Hinweise“ darüber nachdachte, dass da etwas Tieferes in unserer Realität vorhanden sein könnte, als ich in all den Jahren der Nachforschung und Arbeit vermuten konnte. Ich hatte nur das Problem, wie ich selbstgefällig Gott mitteilte, dass ich zu krank dafür war, irgendetwas zu tun. „Du hast es verbockt, mein Lieber!“ sagte ich zu ihm. „Wenn es etwas gibt, das du willst dass ich tun soll, dann hast du mich zu lange leiden lassen! Also was soll’s!“ Aus Ärger und Trotz zeigte ich ihm geistig meine Zunge. Da war ich, ein nicht funktionierendes menschliches Wesen wie es schlimmer nicht geht, und musste trotzdem den Anschein machen zu funktionieren. Doch dann kam ein überwältigendes Gefühl von „Entschlossenheit“ über mich und sofort bereute ich meinen kindischen Widerstand. Also fand ich mich damit ab, akzeptierte es und sagte Gott, dass wenn all diese Dinge arrangiert worden waren, um meine Aufmerksamkeit zu erlangen, es wirklich funktioniert hatte, aber ich war in einem zu schlechten Zustand, um einfach den Ball aufzunehmen und damit weiter zu laufen. „Wenn ich irgendetwas TUN soll, dann heile mich hier und jetzt,“ sagte ich. „In meinem Zustand kann ich gar nichts tun.“ Innerhalb von zwei Wochen – eigentlich waren es 10 Tage – fand ich Reiki. Oder Reiki fand mich.
Die Besitzer und Betreiber dieser Seiten möchten betonen, daß das hier veröffentlichte Material ein Produkt unserer Nachforschungen und Experimente in superluminaler Kommunikation ist, mit dem Vorbehalt, daß der Leser immer auch selbst Nachforschungen betreiben sollte. Wir laden den Leser ein, uns bei unserer Suche nach Wahrheit, mit aufgeschlossenem, jedoch skeptischem Verstand, zu begleiten. Wir ermutigen weder ein „Anhängertum“ noch den „Wahren Glauben“. Jedoch WOLLEN wir zur Suche nach Wissen und Bewusstheit in allen Bereichen ermutigen; als den besten Weg um die Lüge von der Wahrheit unterscheiden zu können. Wir sind laufend daran, das was wir als entweder für möglich oder wahrscheinlich halten, zu bestätigen und/oder zu verfeinern. Wir tun dies in der ehrlichen Hoffnung, daß die gesamte Menschheit daraus Nutzen ziehen wird. Wenn nicht jetzt, so zumindest zu einem anderen Zeitpunkt in einer unserer wahrscheinlichen Zukünfte.
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